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Unter Segeln auf dem Atlantik

Wir sind quasi schon in Sichtweite…

…wenn da nicht noch so viel Meer vor unserem Bug liegen würde. Die MARLIN läuft durch die Nacht und macht ihr Ding. Morgen Mittag soll der Wind drehen, bis dahin laufen wir nur mit dem ungefrefften Groß platt vor dem Wind. Die Langzeitprognose zeigt Ostwind! Ohha! Allerdings weiter nördlich. Hinter uns braut sich eine kräftige Front auf. Ich entscheide mich einfach den Breitengrad zu halten, bis auf weiteres. Die Azoren liegen also wirklich fast an.

Gabi hat noch die volle Sicherheitseinweisungsbreitseite des Skippers abbekommen. Da ist mir aufgefallen, dass auch Ulli und Michi ja noch gar nicht ihre Westen aufgepumpt hatte. „Also. Denn mal los!“ Ulli frozelt. „Das mache ich nicht.“ Ich lache ihn an. „Doch.“ Nach einer halben Stunde ist er froh seine Rettungsweste zu kennen und vor allen Dingen sein AIS Notsender, der bei uns in allen Westen steckt und den möglich Überbordgegangenen auf dem BordPC sichtbar macht. „Das ist Deine Lebensversicherung.“ „Du hast mal wieder Recht gehabt Micha. Muss ich ja zugeben.“ „Mir geht es nicht ums Rechthaben Ulli. Mir geht es um Deine Sicherheit.“

So richtig wohl ist heute noch keinem. Also fülle ich den Tag mit Angeln bauen. Der Erfolg ist hörbar. Ulli schreit: „Fisch!“ Hat schon die Rolle in der Hand um das Sushi Richtung Badeplattform zu holen, das schlägt sich der Fisch wieder frei. Schade. So gibt es Thunfisch Green Curry aus dem Eisschrank. Wir baumen die Genua für ein paar Stunden aus um das Manöver zu lernen. Ein paar Stunden später gehen wir auf den anderen Bug und fahren statt Halse eine flotte Q-Wende, weil die Wellen so hoch sind. Macht weniger Krach. „Das ist ja super. So machen wir das jetzt immer.“ Ulli lacht und vergisst, dass ihm ja eigentlich etwas komisch war.

Inzwischen ist es Nacht. Wir wachen in vier Stunden Wachen und versetzten Partnern. Grade habe ich noch mit Gabi lästernd im Cockpit gesessen, schon ist Michi da und statt Reden, macht jeder sein Ding. Der Generator röhrt. Das mit den Wachen hat sich inzwischen bewährt. Endlich komme ich dazu meine Mails mal zu bearbeiten. Die letzten Tage waren anstrengend. Ich weiß eigentlich gar nicht warum. Am meisten hat Michi gearbeitet und repariert. Wir segeln durch die Nacht und entspannen uns. Für die nächsten Tage ist Starkwind aus SW angesagt. Die MARLIN wird’s richten.






  • 23:59:00
  • 15.06.2016
  • 33°20.3390'N, 062°49.1080’W
  • 102°/ 6-7kn
  • Nordatlantik
  • Azoren
  • 24°C /wolkig
  • 10-15kn/W
  • 3m

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