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Mein Kampf im Motorraum

Mein Urlaub ohne Gäste. Dritter Tag.

Ich rolle den Tag mal zurück. „Hey. Ich bin Micha von der MARLIN.“ Vor mir steht Brian an der Reling. Die Sonne ist grade hinter dem Horizont verschwunden. Ein paar Bootslängen voraus: Die MARLIN. Hell erleuchtet mit Cockpitlight, Licht im Motorraum und im hinteren Laderaum. „Haste Dir den Arm gebrochen? Beim Skifahren? Unter dem Schultergelenk? Hab ich auch mal gehabt. Tutu weh. Was? Vier Monate hat das gedauert bis ich wider alles konnte.“ Sehr aufbauend, denke ich mir. „Also ich hab da ein 1 ¾“ Abgasschlauch, der auf einen 50mm Stutzen muss. Leider bekomme ich das mit einer Hand nicht hin. Kannst du mir helfen? Der kleine drahtige Südengländer denkt nicht nach. „Klar. Ich sag eben meiner Freundin Bescheid.“ und schon sitzt Brian im Tender und wir tuckern zur MARLIN.

Warum habe ich keinen meiner deutschen Nachbarn gefragt? Davon gibt es jede Menge, von denen ich grade mal zwei kenne. Erst habe ich an die Jungs von der SY STAHLRATTE gedacht. Aber das Dinghy war nicht an der Seite, die Jungs wahrscheinlich in der Kneipe. Ich erkläre Brian was zu tun ist. Er versteht und bekommt den Schlauch unter den Bodenbrettern natürlich nicht drauf. Wenn ich das schon mit einer Hand nicht schaffe, denke ich mir arrogant, behalte das aber schön bei mir. „Hier ist die Heißluftpistole. Mach mal nen bisschen warm und ich drücke dann den Schlauch aus dem Motorraum einarmig nach achtern.“ Fünf Minuten später, schreit Brian: „I am winnig. Just one inch more and we are at the point.“ „Mach noch mal warm, dann geht das.“ Mein Reden: Niemals ohne Heißluftpistole und natürlich entsprechendem Inverter lossegeln. Zehn Minuten später drücke ich Brian eine gute Flasche Rotwein in die Hand. Ganz ehrlicher Dank liegt in meiner Hand. Dann bringe ich ihn zurück auf sein Schiff. Alleine wäre das nie gegangen. Der Generator brummt wieder und alles ist gut. Die fortschreitende Elektrolyse an der ursprünglichen Schottdurchführung aus einem eingeschweißtem Alurohr ist somit erst einmal gebannt. Jetzt braucht der Fischer Panda noch eine wechselbare Opferanode in seinem Salzwasserkühlkreislauf. Hätte man ja beim Produktdesign schon mal drüber nachdenken können. In Cienfuegos jemanden zu finden, der mir die Aufnahme aus Stainless Steel dreht und auf den Salzwassereinlauf des Krümmers einschweißt, erscheint mir doch mehr als ein Traum. ☺

“Papa. Du hast graue Haare!“, waren so ziemlich die letzten Worte meiner Maya & Lena, kurz vorm Abschied. „Na so was. Dann bin ich wohl jetzt alt und weise!“ „Was ist weise?“ „Wenn man sich nicht beim Sport die Knochen bricht, so was lässt, weil man alt geworden ist.“ „Na dann wirst Du wohl nicht alt. Nur dumm. Es heißt doch: Eigene Dummheit. Oder?“



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  • 23:09:00
  • 12.04.2016
  • 22°07.4427'N, 080°27.2730’W
  • -°/ -kn
  • Cien Fuegos / Cuba
  • Cayo Largo / Cuba
  • 28°C
  • 10 kn / E
  • 0,3m

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