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Landed in Paradise

Cuba ist sooooooooooooooo schööööööönnnnnn

“Damilka. Was hat sich denn in Cuba verändert seit 2014, seit dem ich zum letzten Mal mit der MARLIN hier war?“ Damilka, meine dicke Freundin von der Immigration, hat sich wirklich gefreut die MARLIN wieder zu sehen, genau wie ich mich gefreut habe, Damilka wieder zu sehen. Überhaupt. „Hier hat sich nichts verändert. Nichts hat sich verändert“, mein Damilka, die immer noch kleine Sternchen auf den Fingernägeln hat, penibel gezupfte Augenbraunen. Die erwarteten Horden von dicken, fetten Amerikanern, mit noch fetteren Kameras fehlen immer noch. „Wie lange willst Du diesmal bleiben? Du kannst jetzt 90 Tage bleiben.“ „Für immer Damilka!“ antworte ich. Damilka lacht. Ich lache auch. An jedem Spaß ist ein bisschen Ernst denke ich mir, schaue den Wind in den Palmenblättern an. Ein ist sicher. Morgen ziehe ich meinen Kite Drachen in den kubanischen Himmel. Obwohl? Es soll 25 Knoten Wind geben. Vielleicht nen bisschen viel für das 14er Raumschiff, wie Lisa meinen Slingshot nannte.

Weniger nett, aber mehr adrett, ist Sandra die Ärztin. „Hallo. Ich bin Sandra, die Ärztin.“ Sandra steht vor der MARLIN und sieht gar nicht wie eine Ärztin aus. Da hat sich eben doch was verändert an Cuba. Sandra hat jetzt ein elektronisches Fiebermessgerät. Alle werden an der Stirn vermessen. Stefan schaut Sandra an, Sandra schaut Stefan nur kurz an, das Messgerät piepst. 38,6 Grad. „War Stefan auf der Überfahrt krank? Warum hat er Temperatur?“ „Na wegen Dir. Ist doch klar. So ne hübsche Cubanerin nach acht Tagen auf See. Da wird ihm ganz warm ums Herz. Ist doch klar.“, sage ich nicht, denke ich mir. Da ist auch nix zu machen. Nach einer halben Stunde hat Stefan immer noch Temperatur. Den Zettel bekommen wir trotzdem und Sandra geht. „Hast Du gesehen, was für lange Finger die Ärtzin hat?“, mein Stefan noch Stunden später beim Abendessen?“ Ich fasse Stefan an die Stirn. „Du hast ja immer noch Fieber Stefan“, lache ich. Im Restaurant ist es voll, so wie im Hafen, denn die ganzen Chartersegler dürfen nicht auslaufen, wegen dem Schwerwetter. „We did it.“

Beim Einparken in die superenge Marina von Cayo Largo ist meine Crew nicht genug gebrieft, es weht wie Hölle und ich fahre den ersten Kratzer in den Bug. Peinlich, peinlich! Wnuk! Das hätte nicht sein müssen. Damilka meint nur: „Mit Deiner Frau an Bord wäre das nicht passiert.“ Wahrscheinlich hat sie Recht. Es folgen noch die Jungs von der Gesundheitsbehörde, die uns nach Fleisch, Reis und Eier fragen und die eine große Lupe dabei haben. Mit denen hat sich Nathalie mal angelegt. Das hat sehr lange gedauert. Darauf verzichte ich. Wir unterhalten uns mehr über Land und Leute und wo heute Abend die Party abgeht. Ich zeige Ihnen ein paar Schapps und sie finden ein paar tote Beagles. Wir einigen uns dann auf eine kleine Gebühr und gut ist. Heike steht da mit offenem Mund. „Micha!“, sagt sie nur.

Stefan wird morgen wohl ein Flugticket bekommen. Also berufe ich ein Crewmeeting ein und frage mal nach ob alles o.k. ist. Meist geht es ja bei Geld immer uncool zu. Nicht mit meiner jetzigen Crew. Alles gut. Auch sind sie zu 96,8 % mit ihrem Skipper glücklich. Ich frage noch dreimal nach. Zur Sicherheit. Wirklich. Die mögen mich und ich habe wohl auch wirklich einen guten Job gemacht. „Besonders beeindruckt hat mich die Professionalität ´beim Segeln. Bullenstander, Reffen, Umgang mir der Crew und dem Schiff bei dem harten Schwerwetter. Ich hab mich vor allen Dingen immer sicher gefühlt. Ohne Dich wäre das nicht so gewesen“, Tom spart nicht an Lob. Das tut Skippers Seele auch mal gut und motiviert. Tom ist übrigens oben auf dem Foto. Der selbständige Apotheker aus Brühl ist jetzt mein Freund. Wie fast alle meine Mitsegler. Guter Freund. Ich kann das Lob nur an ihn und an den Rest meiner Crew zurück geben. Ich habe mich die ganze Zeit ganz toll gefühlt.


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  • 23:00:00
  • 08.03.2016
  • 21°37.3823'N, 081°33.8641’W
  • -°/ -kn
  • Cayo Largo / Cuba {Target:Cruising / Cuba
  • Cruising / Cuba
  • 28°C / Windy
  • 22-30kn/E
  • 0m

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