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Delfine unter unserem Kiel

Was da so alles unter unserem Kiel schwimmt, uns besucht, neugierig aus dem Wasser schaut und springt… „Micha, Du musst die Angel reinholen.“ „Keine Angst Noah, die Delfine haben Ultraschall, die können in den Köder reinschauen und sehen den Haken an der Sache. Da beißen die nicht rein.“ Das Leben an Bord hat seinen Einklang gefunden. Die Aufgaben sind verteilt. Rossi macht mir meinen Platz als Chefkoch streitig, was ich nur befürworten kann. Martin kümmert sich immer um den Bullenstander. Markus zieht das Groß rauf und runter und Robert steht meist an den Schoten. Alle machen alles und mein anderthalb Stunden Wachplan zeigt Früchte. Alle 90 Minuten kommt jemand Neues aus seiner Kabine und in jeder drei Stunden Wache hat jeder zwei unterschiedliche Partner. Ich habe immer Dienst, 24h, springe ein, wenn es notwendig ist, kümmere mich um kleine und große Problemchen. Die Tage der 24h Besserwisserei sind vorbei. Passatwölckchen stehen am Himmel. Noch segeln wir. Morgen wird es flauer werden. Drückt uns mal die Daumen, dass wir den Motor nicht allzulange brauchen und hoffentlich einen Fisch fangen.

Meine Gedanken fliegen davon, fliegen voraus, auf die Kapverden. So viele Jahre ist es her, dass Nathalie und ich zum ersten Mal in ein Land hinter dem Horizont gekommen sind. Die Menschen sind plötzlich anders. Alles was in Deutschland wichtig war, war plötzlich anders, anders wichtig. Vier Monate waren wir auf den Kapverden, haben jede Insel einzeln besucht. Waren beim Bürgermeister auf Brava im Wohnzimmer um Internet zu bekommen. Ivo hat unser Boot bewacht als wir auf San Antao wandern waren. Und vieles, sehr vieles fliegt in meiner Erinnerung an mir vorbei. Lange Jahre waren die Kapverden immer das Land in dem wir irgendwann leben wollten. Vielleicht weil es das erste Land von gefühlten 99 war, was so schön anders als Deutschland war. Jetzt komme ich wieder. Am Heck meines Schiffes steht Flensburg, Nathalie und meine Kinder laufen im Flensburger Hamsterrad. Was ist aus unseren Träumen geworden? Warum wohnen wir nicht in Südafrika und Knysna steht am Heck meines Schiffes, als Heimathafen in dem meine Tochter Lena geboren ist? Ich bin gespannt was hinter dem Horizont vor uns auf uns zukommt. Inspiration für neue Gedanken?



Mitsegeln auf der MARLIN. Bewerbe Dich hier! Vom 20.10-13.11 sind noch zwei Plätze frei um die Kapverden zu erobern. Dann wieder im Februar. www.marlin-expeditions.com






  • 23:59
  • 08.10.2015
  • 25°23.9800'N, 016°26.4000’W
  • 241°/ 5.8 kn
  • Atlantico Azul
  • Cabo Verde
  • 24°/ 1016 hpa
  • 42°/ 8,7 kn
  • 2 m

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