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Hafentag

Phase 10

Der Tag endet am Kirschholztisch im Salon mit Phase 10. Es pfeift immer noch und die MARLIN drückt gegen alle verfügbaren Fender. Morgen soll es weiter gehen. Mir ist noch unklar wie wir überhaupt bei dem Wind von unserem Platz ablegen sollen, aber irgendwas wird mir schon einfallen. Im Notfall lassen wir das Dinghy ins Wasser und ziehen uns selbst mit dem 30PS Außenborder frei.

Wartetage im Hafen sind immer sehr anstrengend und gehen aufs Gemüt. Deshalb hole ich die Phase 10 Karten aus dem Spieleschrank. Dann wird gekloppt, geschrien, geflucht und abgelenkt. Vom Green Curry habe ich zu viel gegessen, Andreas war noch besser, der hat gleich drei Teller verdrückt. Der Topf war leerer als er es sein kann. Auch so ein Trick um die Stimmung über dem Horizont zu halten. Die Crew kümmert sich beim Sailmaker um die Reparatur des Dinghycovers unter dem sich eine Shoot verfangen hatte und eine Naht aufgerissen hat. Erick kommt ganz verwirrt zurück. Die Segelmacherin hat sein Herz in Wallungen gebracht. Der arme Kerl. Er such schon den ganzen Abend nach einem Grund um gleich morgen früh wieder hin zu müssen. „Ich habe leider nichts, was kaputt ist. Mach doch einfach was kaputt Erick!“, meine ich zu ihm nicht ganz ernst.

Sorgen macht mir der Achterstagsspanner von Holmatro. Die Pumpe geht plötzlich sehr schwer. Wenigstens kann ich noch Zug aufbauen, aber nicht mehr als 100 bar. Holmatro wird jetzt vertreten durch Reckmann. Die sind am Telefon wirklich sehr professionell und zumindest besteht keine Gefahr für das Rigg. Wahrscheinlich sind die Dichtungsringe im Zylinder undicht und Öl ist in den unteren Teil des Zylinders gelaufen, in dem normalerweise Luft zusammengedrückt wird. Unangenehm, auch nicht sehr toll, wenn wir das Genuavorstag nicht mehr richtig durchsetzen können, aber kein Grund die Fahrt zu unterbrechen. Ich meine sogar einen Dichtungssatz selbst an Bord zu haben und Reckmann bestärkt mich, dass ich die Reparatur auch selber durchführen könnet, wenn ich mir eine Hülse aus Plastik anfertige, die die Dichtungen beim Einschieben des Zylinders vor Bestätigungen schützt. Keine Reparatur für jetzt, aber für demnächst.

Time to sleep. Good night.



Nächste Abfahrtmöglichkeit mit der MARLIN: Derzeit ist fast alles dicht bis September. Dann geht es von Faro nach Madeira. Da sind wieder Plätze frei und von Madeira zu den kanarischen Inseln. Im Oktober kannst Du noch auf den Kapverden mitsegeln. Die Atlantiküberquerung ist ausgebucht. www.marlin-expeditions.com






  • 23:59
  • 27.07.2015
  • 52°05.8232'N, 004°16.0760’E
  • -°/-kn
  • Scheveningen
  • Falmouth
  • 17,8°/1001 hpa
  • SW/25kn
  • 3m

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