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MARLIN hat brav gewartet

Wieder auf’m Kutter

Ein bisschen besorgt ist der Skipper dann eben doch, wenn er sein Schiff einfach so in der Ferne zurück lässt. Gutes Ankergeschirr und die morgendliche Kontrolle via AIS darüber, dass die MARLIN noch an der gleichen Stelle vor Anker liegt hilft schon mal ordentlich komische Gedanken zu verdrängen. Aber ob mich jetzt ein abgetauter Gefrierschrank überrascht oder tiefentladene Batterien, Wasser im Schiff oder sonstiges was meinen Passageplan empfindlich plattbügeln könnte… Wer weiss das schon. Hab mir da schon so manches zusammengeträumt in Flensburg. Aber alles ist gut. Die üblichen Kleinigkeiten. Am Generator haben sich ein paar Schrauben losgerüttelt. Im Achterschiff riecht es immer noch etwas nach faulen Eiern, weil ein Palette irgendwo in Norwegen mal runtergepurzelt ist, ein Schloss klemmt, das Dinghy zieht Wasser durch einen undichten Ablauf. Ich freue mich, dass ich bis Freitag Zeit habe ein paar Sachen zu richten und den Feudel zu schwingen im Salon und auf der Toilette. Nein – Alles ist gut. Wurde aber auch Zeit, dass Papi wieder zu Hause ist.

Die letzten beiden Tage habe ich in Düsseldorf verbracht. Mein Freund Guido hat sich ein neues Sofa gekauft. Ganz schön schmal für den großen Skipper. Mit ein paar Gläsern Wein geht es dann aber doch. Maya und Lena habe ich bei der Oma abgeliefert. Folgendermaßen kam es zu einem dicken Kopf am Montag morgen. War ja auch nicht anders zu erwarten. Ein großes Dankeschön an Gudrun und Guido, die mich immer so herzlich in ihrem Zu Hause aufnehmen. Statt BlaBla Car oder der teuren Bahn bin ich mit dem Fernbus nach Amsterdam. Ganz schön eng. Ähnlich Guidos neuem Sofa. Hier geht es mit Gelassenheit. „Es geht vorbei Micha. Daran kannst Du grade nichts ändern.“ Nach mehrmaligem Umsteigen komme ich dann in der Segelvereinigung Durgerdamm bei Amsterdam an. 400 Meter vor der Hafeneifahrt liegt die MARLIN. Das Dinghy an Deck der MARLIN. Hmm. „Wie komme ich jetzt zu meinem Schiff?“ Wieder ist es die Gelassenheit. Ich berate Kunde Daniel am Telefon, schaue ein paar e-mails nach und schon findet sich ein kleines Segelboot, was mich mit auf mein Schiff nimmt. Die Crew: Drei von noch mehr Kindern der niederländischen Fahrtenyacht die neben mir geankert haben. Zu allererst falle ich in einen verdienten Mittagsschlaf. Alles weitere morgen.



Nächste Abfahrtmöglichkeit mit der MARLIN: Derzeit ist fast alles dicht bis September. Dann geht es von Faro nach Madeira. Da sind wieder Plätze frei und von Madeira zu den kanarischen Inseln. Im Oktober kannst Du noch auf den Kapverden mitsegeln. Die Atlantiküberquerung ist ausgebucht. www.marlin-expeditions.com






  • 23:01
  • 21.07.2015
  • 52°22.5010'N, 004°59.7930’E
  • -°/-kn
  • Amsterdam
  • Falmouth
  • 19,3°/1013 hpa
  • SW/5kn
  • 0m

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