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Faecher- und Gehirnkorallen

20:25 Der Commandante der Kuestenwache La Blanquilla kannte uns schon. Von den Testigos aus hat uns unser dortige Commandante und Freund Otto schon angekuendigt. Wir wurden ausserst nett und freundlich empfangen. Solange wir nicht die Antennenanlagen der Kuestenwache und deren Gebaude fotografieren duerfen wir tun und lassen was wir wollen. Ueber- wie Unterwasser. Ich bin ganz angetan. Otto hat sich ja ganz schoen fuer uns ins Zeug gelegt. Ich fang schon wieder an die Testigos zu vermissen…

Nun ja. Mark war kaum zu halten und die Suedkueste hat versprochen, was das Echolot schon behauptet. Steil faellt die Tiefe bis ins Unendliche, uns bleiben die ersten zwanzig Meter. Ein beeindruckender Korallengarten, der bestimmt zum ersten Mal in seinem Leben einen europaeischen Flaschentaucher gesehen hat. Leider ist die Sicht in der Karibik noch immer nicht optimal. Doch auch ich bin von dm Tauchgang sehr angetan. Schade wir im Moment niemanden haben, der uns die Uebermittlung eines der vielen hundert Bilder als Daypic sponsort, die wir jeden Tag schiessen.

19:59 Obwohl dieser Eintrag im ersten Moment wie eine private Nachricht erscheinen mag, so muss diese Botschaft an die Welt gesendet werden. Also:

Ich sitze hier am Arsch der Welt, echt ausser uns dreien kein Mensch in der Naehe. Dazu Halbmond, Sternenhimmel und recht nett einen im Tee, bzw. im Rum-Glas, wo eigentlich Whisky drin ist… und dazu laeuft elektronischer Kram aus der Kopfhoerer-Werkstatt. Ich hoffe niemand empfindet in diesem Kontext den Ausdruck >>perfekt<< pervers - ich muss ihn verwenden. Supadupa-unglaublich-yippie-wir-leben-Film. Meine Herren…

14:25 Ja, heute waren wir endlich endlich endlich tauchen. Da ich seit ca. 1,5 Jahren nicht mehr unter Wasser war, hatte ich einen entsprechenden Respekt. Micha ist aber ein super Lehrer, und mit seiner charmanten Art haben wir die wichtigsten Dinge noch mal durchgesprochen. Ausserdem war dies mein erster Dive vom Boot aus. Ist einfacher, als ich dachte. Halt reinspringen, Maske festhalten und gut is :-)

Zuerst haben wir uns auf 4 Meter hingekniet und wie im Briefing vereinbart Wechselatmung (einer tut so, als sei der Atemregler defekt) geuebt und dann die Maske ausgezogen und wieder freigeblasen. Nach einem aufmunternden Applaus von Micha sind wir dann losgezogen und haben das Revier erkundet. Es gab schoene Korallen (Faecher, Roehren) und wie immer: Fisch! Dabei habe ich heute eine Art Papageifisch gesehen, der allerdings ein Leopardenmuster hatte und eine rote Flosse. Dazu gab es Unmengen an Fischlarven – es sind wohl naehrstoffreiche Gewaesser.

Von der interessanten Natur abgesehen war natuerlich das Fliege-Gefuehl einfach nur genial – und das neue Equipment von mir hat die Feuerprobe bestanden. Ach ja, wie tief waren wir maximal? 21.3 m.

Spaeter werden wir noch checken, ob wir evtl. die Lady in eine Lagune verlegen werden. Wir muessen die Tiefe der Fahrrinne pruefen (Schnorcheln mit Faden und Blei). Wenn nicht, ist es auch egal, denn dieser Platz hier ist unglaublich schoen. Das Beste: Keine Menschenseele ausser uns.

Wie heisst es auf meinem T-Shirt?

Dive now – work later






  • 14:25
  • 21.02.2002
  • 11°49.15'N, 064°36.10'W
  • La Blanquilla/Venezuela
  • -
  • 32°C
  • 3 NE
  • 1

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