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Neues aus Chagos

So langsam dreht der Wind immer weiter suedlich. Das ist gut so. Uns kommt der Fisch aus den Ohren raus und ein Filet hat heute so sehr gestunken, dass Natale es aus dem Fenster geworfen hat. Eine Stunde spaeter springe ich ins Wasser um den Anker zu kontrollieren und ein riesiger Ammenhai segelt Kreise unter der Lady. Ein paar Schwarzspitzenhaie kontrollieren den Boden.. Ich einmal um die Lady, der Ammenhai neugierig auf mich zu. Mag ja sein, dass die ungefaehrlich sind, ich vertraue dem Anker einfach mal so. ;-)

Unser soziales Leben hat sich deutlich veraendert. Wir sind jetzt das Boot mit dem kleinen Baby. Wir gehoeren jetzt nicht mehr zu den jungen Seglern, die bis tief in die Nacht Rumpunsch trinken, ein wildes Leben mit daily Parties fuehren, gegen Mittag mit einem dicken Kopf aufstehen. Nun. So ist das halt. Die andere Gruppe ist die, die auch Rumpunsch trinken, aber eher auf ihren Campingstuehlen abends um fuenf zum Sundowner. Die, die sich am Strand treffen, sich viel ueber Boote unterhalten und Geschichten von damals erzaehlen, als sie noch jung waren. Die Gruppe mit den kleinen Babys, schreienden Kindern, die den Strand terrorisieren und den Muettern, die gemeinsam Bauchmuskelrueckbildungsuebungen auf der Isomatte am Strand machen, hat sich dieses Jahr irgendwie nicht eingefunden. Unsere Freunde von der MALAOYA, das waere die Rettung gewesen, zwei nette Toechter und die Nachzueglerin Lila. Aber es sollte nicht sein. Der Kapitaen Bruno hat in Phuket einen Job gefunden. Ja. So sitzen wir irgendwie zwischen den Stuehlen, zwischen den fuenfzig- bis siebzigjaehrigen und den Endzwanzigern. Im Nachbaratoll, Peros Banhos, liegen auch noch mal zwanzig Boote, die zur mexikanischen Unabhaengigkeitsparty am fuenften Mai herueber kommen. Aber von einem Familienboot keine Spur. Das truebt dann schon mal die Athmosphaere ein bisschen auf der Lady. Heute hat es dann mal nen bisschen gedonnert. Maya hat irgendeine neue Entwicklungsstufe erreicht und uns mit dauerhaftem >>Maeh, Maeh, Maeh…<< den Tag zum Horror gemacht. Skipper und Capitana haben sich angekackt das die Waende gewackelt haben und jetzt ist alles raus, der ganze Frust und gut ist. Ein kleine Lichtblick, Sylvie, Philip und ihr dreizehnjaehriger Sohn Tom, die sich auch irgendwo zwischen der Party- und der Rentnergruppe tummeln. Und der Plan steht. Wir werden innerhalb 48 Stunden die Anchorage verlassen, die andere Seite der Lagune ohne Boote erkunden. Dort werden wir dann mal nen bisschen Urlaub vom Paradies und seinen Bewohnern machen, alleine, das junge Familienglueck pflegen.






  • 22:33
  • 25.04.2006
  • 05°21.39S, 072°1274E
  • Ile Boddam/Solomons/Chagos
  • -
  • 29°C
  • 1-3 S
  • -

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