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Und wir nannten Sie die dicke Emma

Skippers Sabotageversuche

“Wenn Du nicht nach Flensburg willst kannst Du mir es auch sagen, anstatt ständige Sabotageversuche in die Manövrierfähigkeit der MARLIN zu machen.“ Meint sie das nun ernst?

Wer sich erinnert, der weiß, dass wir anstatt von Impeller die Deckswaschpumpe zur Kühlung unseres YANMAR nutzen. Klappt auch prima. Trotzdem sind wir bis auf den Ankerplatz auf Exuma / St. Georges /bahams unter Segeln gelaufen, auch den inneren Kanal etc… Alles in Budder auf’m Kudder soweit. Die neuen Impeller kommen am Mittwoch aus Nassau dann zu uns, weil Freitag ist hier Tag der Arbeit, ab Samstag Pfingsten und wie in Deutschland alles zu. Ja, wir wollten ja eh einen Zwischenstopp auf den Bahamas machen. Zu dem Konto auf den Caymans machen wir noch eines auf den Bahamas auf. LOL. Den Anker einfahren, ja, da machen wir dann den Motor an. Klappt auch alles, außer das ich, der Skipper, Fehler muss man zugeben können, den Motor ausmache und erst mal mit der LunaWLANnet auf die Pirsch gehe ob ich nicht ein freies Internet finde. Die Kühlwasserpumpe (Deckswaschpumpe) läuft friedlich weiter. Wnuk also im Internet und die Pumpe drückt den Wassersammler voll mit Salzwasser, dann den Krümmer, dann die Turboeinheit dann die Kolben, bzw. die Zylinder. Klares Bahamas Meerwasser. Jetzt kommt es erst mal nicht weiter. Irgendwann wache ich auf aus meiner Hypnose. Ne, ist kein Aprilscherz.

Nachdem ich meinen Kopf vor Wut über mich selbst gegen die Wand gefahren habe und mich wieder erholt habe von mir selbst, verbringe ich mit Nathalie den angefangenen Abend im Motorraum. Schwarze Nase, schwarze Finger. Hatten wir das nicht schon mal vor einigen Jahren in Panama. Ähnlich. Um das Wasser rauszubekommen drückt man den Dekohebel und dreht den Motor vorsichtig per Hand. Nicht beim Yanmar. Hier müssen wir die Einspritzdüsen komplett ausbauen. Natürlich auch alle Leitungen. Nun wird Emma geboren. Nachdem alle vier Zylinderöffnungen freigelegt sind, starten wir den Motor ohne „Zündung“, also ohne Diesel und in dicken Fontänen schießt das Salzwasser aus dem Motor. Erst in Flüssigkeit, dann als Dampf. Es sieht aus und hört sich an wie Jim Knopfs Lokomotive, die dicke Emma. Und ab sofort heißt unser Yanmar, die „Dicke Emma“. Nach ein paar Runden kommt nichts mehr. Bis zum Ölbad ist noch kein Wasser gekommen. Nun heißt es wieder zusammenbauen. Das geht schnell. Leider bricht eine der Rückflußschrauben beim Eindrehen ab und ich muss so ein 1,5mm bfreites Loch in eine Schraube bohren. Das ist extrem aufwendig und kostet uns weitere zwei Stunden Fluchen, Schimpfen und Kunst, sowie etwa 15 x 1,5mm Bohrer. Die hatten wir zufälliger Weise grade an Bord. Hatte Johann mal mitgebracht.

Der große Moment naht. Alles ist wieder zusammen gebaut. Nathalie startet den Motor. Als die Luft aus den Leitungen raus ist knallt es und der Zylinderkopf reisst in zwei Stücke… Ach Quatsch! Alles ist gut. Die dicke Emma läuft wie geschmiert. Puh! Glück gehabt Echt. Man lernt nie aus. But wenn am Mittwoch die neuen Impeller aus Nassau eintreffen. Bis dahin kann ich den Motorraum putzen!

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  • 19:20
  • 05.06.2014
  • 22°04.0500'N, 74°40.8100’W
  • 341°/6,2kn
  • Bahamas / St. Georges / Exuma
  • Azoren / Atlantik
  • 25°
  • 27.8°
  • SSW/9kn
  • 1,5m

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