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What’s going on on MARLIN?

Die Mühle dreht sich

Von guter Laune des Skippers zu schreiben, wäre wohl etwas übertrieben. Der Skipper ist eher gestresst. Zu den 255 morgendlichen Problemen, gesellen sich jeden Tag neue, manche verabschieden sich, manche kündigen sich an. Der ganz normale Wahnsinn.

Die Situation mit unserem Unterwant hat sich recht schnell entspannt. Hall Spars Holland, die 2006 auch den Mast setzten, haben sich schnellstmöglich und vorbildlich um ein neues individuelles Design von neuen Mastbestfestigungen gekümmert, die das entstandene Loch im Mast nutzen. Viele Kleinigkeiten waren hierbei zu beachten, die Johnny mit mir besprochen hat. Jetzt werden die neuen Halterungen für steuerbord und backbord CNC gefräst, morgen eloxiert und nächste Woche mit zwei neuen Unterwanten 14mm auf den Weg nach Jamaica gebracht. Hall Spare ist einfach gesagt professionell. Keine Frage. Nun geht es darum den Ausbruch im Mast zu machen. Der muss natürlich all glatt passen und 1a sein. Da schaltet sich unsere Versicherung Wehring & Wolfes ein. Das in Jamaica alles repariert wird, es aber keinen professionellen Rigger für Performance Riggs gibt sollte jedem klar sein, der schon mal in Jamaica war. Also war für mich eigentlich klar, dass ich den Ausbruch aus dem Mast selber mache. Wehring & Wolfes sieht das anders, die wollen lieber einen Fachmann von Hall US einfliegen, der die Terminals und die Fittings einsetzt. Wenn der Mast dann auf dem Atlantik im Sturm runter kommt, wäre bei der Selbstinstallation der Wnuk schuld und der Versicherer würde ggf. nicht zahlen wollen. Installiert HALL Spars und checkt noch mal das ganze Rigg, wäre an der Professionalität der Reparatur keine Zweifel, der Versicherer würde zahlen. Ich muss zugeben, auch bei unserer Versicherung sitzen Profis mit jahrelanger Erfahrung. Wenn das unsere Passageplan für die Atlantiküberquerung nicht zerreißt und wir eine weitere Saison in der Karibik verweilen müssen, soll es mir recht sein. Ja, klar, sogar sehr recht.

Das Bild oben zeit unsere den Elektromotor unserer Anderson Mastfallwinsch nach dem Kabelbrand in unserer Pechnacht! Also, die Reste. Reparatur mit Bordmitteln nicht möglich. Die Steuerelektronik hat es total zersägt. Ja, da schaut der Skipper schon wieder mal dumm aus der Wäsche. Ne, das tun wir hier und jetzt unserer Versicherung nicht auch noch an. Das kann Anderson beurteilen, wenn wir in Flensburg sind. Das Großsegel setzen ich und Julian mit der Hand zwanzig mal schneller. Die Winsch kann man ganz normal mit der Hand bedienen. Da müssen wir jetzt nicht Kiloweise Pakete durch die Luft befördern und die Umwelt unnötig schädigen.

Wir nutzen den Vormittag. Das alte Großsegel ist nun endlich abgeschlagen. Morgen Vormittag fangen wir an das neue Großsegel anzuschlagen. Ab Mittag regnet es meist. Dann wird unter Deck geschafft. Die restlichen Sitzkissen by Nathalie. Michael und Julian bauen Hochlastschalter für die Winschen ein, damit das Boot sicherer wird. Die Kinder lernen bis zum geht nicht mehr, auf das sie noch schlauer als Nathalie werden. Und ab fünf Uhr gehört der Pool uns und wir sind laut. Wir ernten böse Blicke der benachbarten Geschäftsführerin des Yach-Club-Restaurants. Aber den Kindern den Pool zu verbieten, so weit haben sie es bisher noch nicht geschafft.






  • 19:16
  • 14.05.2014
  • 18°27.7200'N, 77°56.5400’W
  • 0°/0kn
  • Jamaica / Montego Bay
  • Azoren / Atlantik
  • 29°
  • VAR/3kn
  • -m

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