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Unser Tiefkühler

Die Basics bleiben. Arbeiten am Boot.

Eigentlich wäre heute guter Wind aus Nord gewesen um schon mal zurück nach Rosarios zu segeln. Doch die weibliche Mannschaft meutert und will noch einen heiligen Sonntag hier auf Cayo Campo bleiben. Auch meine Drohungen, dass wir dann ab Montag aufkreuzen müssen helfen nicht. Der Charme der Insel ist zu groß und das Gegenansegeln nicht unangenehmen genug mit der MARLIN. So ziehen die Weiber Leine und ich bekomme einen halben Tag Ruhe um mich um unsere Kühlung zu kümmern. Ein riesiger Tank, am Rumpf fest verschweißt dient als Wärmetauscher, um den beiden Kompressoren Kühlung zu verschaffen. Doch im Laufe der Jahre ist Dreck im Tank, das frostfeste Kühlmittel hat Kristalle und Gel gebildet, ein Rückschlagventil verstopft immer wieder. Mit einer Zahnradpumpe und diversen Filtern versuche ich der Plage beizukommen, aber die Menge des Kühlmittels hatte ich unterschätzt. Trotzdem lässt sich das Ergebniss sehen, ich bekomme den Dreck vom Tanksumpf abgesaugt.

Eigentlich hatten wir den Freezer noch nie in Betrieb oder besser als Ersatzkühlschrank. Nun aber bekommen wir grade große Mengen von Langusten und Red Snappern von den Fischern, die wir natürlich gerne konservieren wollen. Problem Nr.1 scheint das Thermostat zu sein. Das schaltet zwar ein, aber nicht aus. Nach langen Hin- und Herdenken und Testen nehme ich das Ding kurzerhand auseinander und finde dann eine kleine Regulierschraube mit Imbusskopf, mit dem man den Ausschaltpunkt einstellen kann.

Von den Langusten behalten wir nur die Schwänze, die Köpfe werden einmal längs mit einem scharfen Messer getrennt und wandern in die Reuse aus Haiti. Ich habe nämlich keinen Köderfisch mehr zum Angeln und die Fischer haben mir geraten so vorzugehen. Heute Morgen fahre ich mit Lena und Maya zur Reuse, um diese zu leeren, doch Lena will die ganzen kleinen Fische am liebsten wieder in die Freiheit entlassen. Da helfen auch keine großen Erklärungen. Ich bin im Zugzwang, setzte mich aber durch. Die Köderfische landen auch im Freezer.

Das mit dem Thermostat funktioniert nun zwar. Der Freezer schaltet bei -10° ein und bei -16° aus – Mehr ist nicht drin, eine Stufe höher, dann geht der Kompressoer in Dauerbetrieb, schafft aber auch nicht mehr, zieht mir aber die Batterien leer. Die Kälteplatte, die erscheint mir etwas unterdimensioniert und die Größe des Freezers etwas überdimensioniert. Das Kühlwasser der Kompressoren ist o.k. Auch die Kälteverteilung an der Platte ist gleichmäßig. Alles ist angefroren, aber eben nicht so richtig. Wenn es noch nen Besserwisser gibt zu dem Thema. Her damit! Mir fehlt grade die zündende Idee.

Dabei fällt mir ein, das die Lösung zu unserem Autopilotproblem übrigens nach Mechanik-Herstellermeinung Jefa, neue Magnete sind. Diese würden sich mit der Zeit etwas abnutzen und denn Bumm’s verlieren. Die Magnete sind bestellt. Kommen aber erst im März zu mir, wenn ich in Deutschland bin. Bis dahin vermeiden wir Gegenankurse mit mehr als 10 Knoten Wind. Haha. Für morgen ist 16 auf die Nase angesagt.






  • 20:51
  • 09.02.2014
  • 21°33.0145'N, 82°21.3100’W
  • -°/-kn
  • Cuba, Cayo Campo
  • Cuba, Cienfuegos
  • 26.8°
  • N/8kn
  • 0m

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