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Inside the swarm

Rooly Hooly MARLIN

Wir hätten ja schon mal schreiben können. Aber manchmal haben wir eben auch mal keine Lust. Und dabei soll es ja auch bleiben, beim Spaß an der Sache und nicht einer sich schleichend aufbauenden Verantwortlichkeit sein Leben im Internet zu dokumentieren.

Unsere letzte Zeit war geprägt von einem schwankenden Mast. Ein Schlechtwettergebiet ist über die Grand Caymany gezogen. Wir mussten in die Spoots Bay verlegen. Da waren wir wirklich gut geschützt gegen den Nordwind aber auch parallel dem 3 Meter Schwell aus Südost ausgesetzt. Wir konnten die MARLIN nicht verlassen, waren gefangen an Bord und es war schlimm. Wenn man lieber segeln will, als an einem rolligen Ankerplatz zu liegen, dann ist das eine Aussage, die jeder versteht, der diese Aussage schon mal gemacht hat. Bei uns war es so. Aber wohin segeln? Auf den Caymans gibt es keine geschützten Ankermöglichkeiten. Alles ist bei viel Wind rollig. Kommt aber auch auf’s Boot an. In die riesige Lagune im Norden der Insel kommt man rein. Mit weniger als 1,8 Meter Tiefgang. Dort gibt es auch die „Ein-Dollar-je-Fuß-Marinas“. Wir sind Zwei-Zehn und 60 Fuß und unamerikanisch. Passt also nicht. Rund um die rolligen Caymans gibt es aber die Mourings. Umsonst. Geiles Tauchen sowieso. Die Caymans sind und bleiben für uns umstritten, auch nach gestern.

Gestern haben wir nämlich dann George erobert und vor die Stadt verlegt. Wir mit den täglich zwölftausend anderen Besuchern. Wieviel? 12.000! Ne, was? O.K. Wir haben keine gesehen, weil wir erst an Land sind, nachdem Lena das stecknadelgroße Loch im Dinghy gefunden hat, was ich wegen meiner Leseschwäche wohl nie gefunden hätte. 5200 hat’s geflickt in ein paar Minuten als die Cruiseships schon wieder sammt ihrer Gäste weg waren. Die bleiben nämlich immer nur für einen halben Tag! Werden ausgespuckt, an Land gebracht und abends wieder eingesammelt. Klare Zeitvorgaben und ein perfekt organisiertes Ameisenhaus.

Die Innenstadt von George ist eine Wüste aus Bankgebäuden und Gucci-Geschäften um es auf einen Satz zu bringen. Ein Edel-Uhren, -Schmuck und Unterwäsche Hip Laden neben dem anderen. George Town hat überhaupt kein historisches Zentrum oder irgendwas in der Richtung. Wo findet das normale Leben statt? Vielleicht sind wir aber auch einfach zu Fuß mit einem zu kleinen Radius ausgestattet. Also, wenn jeden Tag 12.000 Touristen zum Einkaufen an Land gesetzt werden, kann man auch die Headline in der Zeitung verstehen. Ähnlich, wie wir, konnten auch die 12.000 Touristen für zwei Tage nicht das gelobte George Town Land erreichen. Ein fataler Umsatzausfall für die fest in indischer Hand Gucci Edelshops. 12.000 Touristen pro Tag, machen 360.000 im Monat.

Wir finden aber trotzdem was wir brauchen. Einen Supermarkt. Bei Kirk sollen wir vorbeischauen. Wir erwarten einen kleinen Chinesen und landen im best-organisierten Supermarkt seit Albert Hein auf Curacao. Hier gibt es wirklich alles was der westliche Besucher essen will. Alles importiert und zu teil herzhaften Preisen. Häagen-Dazs 9 Euro. „Ne Lena, es gibt kein Eis! Auch nicht wenn Du das Loch im Dinghy gefunden hast.“






  • 22:39
  • 08.01.2014
  • 19°18.2114'N, 81°23.2106’W
  • 246°/5,7kn
  • Grand Cayman Island / George Town
  • Cuba
  • 28°
  • E/8kn
  • 0,5m

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