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Es ist wie es ist. Mist. Kacke verdammte Alte.

Dein Freund der Generator

Am Morgen mögen es die Batterien gerne geladen zu werden. Ein Knopfdruck, der Fischer Panda springt an. Klappt auch heute. Ich schaue noch verschlafen und verdutzt wie die Kontrollleuchten flackern, horche dem entferne Rappeln im Maschinenraum. Es kracht. Es rasselt und ich wunder mich darüber das die Ladung nicht auf 80 Ampere geht, sondern nur auf 30 Ampere. Anstatt den Stoppschalter zu drücken, ist es zu spät. „Zong, Pump, Bäng!“ Ruhe, auf der MARLIN Ich weiß: „Wir haben ein Problem!“ Das Schlimmste vermutend gehe ich in den Motorraum und drehe mit der Ratsche die Kurbelwelle. Der Kolben bewegt sich noch, ich spüre die Kompression.

Am Remote Control blinkt es komisch, so bald ich die Steuerung einschalte will die Elektronik den Generator sofort starten. Wieder: „Zong, Pump, Bäng!“ Eigentlich muss ich erst den Startknopf drücken. Eine Stunde später habe ich alles überprüft. Küsse den Generator. Keine neuen Lebenszeichen: „Zong, Pump, Bäng!“ Zwei Stunden später bewahrt sich meine Vermutung. Die elektronische Steuerung ist defekt und hat das Zahnrad vom Anlasser nach dem Startvorgang nicht zurück gezogen. Der Motor ist dann gelaufen und hat den Anlasser mitgedreht! Ich zerlege das Teil und die Wicklungen von den Kollektoren abgehend sind verbrannt. „Schrott! Schrott! Schrott! Schrott!“

“Mensch Lars. Ich kann doch nicht schon am Morgen um 10 Uhr Zigarren rauchen und Rum trinken!“ Ich wühle in der Kiste unter der Werkbank. Einen nagelneuer Anlasser ziehe ich da raus! Der passte nicht, als der mit dem Ersatzmotor kam. Der passt auch heute nicht. Mit der Schieblehre von Lothar, die ich mal als 16jähriger geschenkt bekommen habe, messe ich die Bohrungen, die Aufnahme nach. „Hmm, der muss doch passen.“ Mit der Flex nehme ich das was zu viel ist am Gehäuse, weg. Zwei oder drei Millimeter. Nach weiteren zwei Stunden passt er. Ich muss an Lothar denken. Der hat sich beim Spielen mit Sprengstoff in seiner Werkstatt selber in die Luft gejagt. Schon ein paar Jahre her. Ein Arbeitskollege von meinem Papa. Der hätte das auch hinbekommen. Also flexe ich schön vorsichtig auf dem Steg. Mit Schutzbrille und Schutzaufsatz auf dem Winkelschleifer. Vier oder Fünf Mal muss ich runter in den Maschinenraum. Dann passt es endlich. Kabel ran und los. Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Nathalie startet und ich schreie sofort! „Stopp!“ Die Elektronik zieht auch jetzt das Ritzel nicht zurück. Noch einen kaputten Anlasser brauche ich nicht. Noch einen Ersatz habe ich nämlich nicht. Über den Schaltplan grübelnd sitzend messe ich an der Steuerung. Da ist nix zu reparieren. Mit abgeklemmter Startleitung geht es endlich. Nur zum Starten kurz dran halten. Dann wieder weg.

“Meine Schwester Susanne kommt nächste Woche nach Jamaika.“, die kann eine neue Steuerung mitbringen. Frage ist natürlich was die Steuerung kostet. Wahrscheinlich ist nur eine Kleinigkeit kaputt. Aber was. Und vor allen Dingen warum? Warum muss eigentlich auf Segelbooten immer alles kaputt gehen?






  • 19:19
  • 10.12.2013
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  • Santiago de Cuba
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