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Blues Day

Nep. No Depressing Systems.

Das mit dem Hund, dass können wir gerne noch mal ausdiskutieren. Also Hund als MARLIN Ersatz. Ne. Falsch. Oder vielleicht habe ich das auch wieder alles falsch verstanden. Oder Du Leser – Du! Also Lena braucht nen Hund. Einen kleinen Hund will ich nicht, weil der bei mir an der Leine ist später. Das kenne ich schon. Wenn der Hund dann da ist, wer kümmert sich um den Hund? Immer die große Frage. Also komme ich wieder auf den Hund. Ich kenne das schon. Oder Lena will nicht in die Landschule, weil der Hund da nicht unter dem Tisch liegt, Und Nathalie kann nicht in die Schwarzwaldklinik, weil der Hund unterm Tisch in der MARLIN liegt. Könnte aber auch sein, dass der Hund, geben wir ihm jetzt mal einen poetischen Namen: „Ancor“, bei jedem Ankermanöver ins Wasser springt, weil er Ancor fallen lassen mit Anker fallen lassen verwechselt. Haben wir alles schon durchgespielt am Tisch der MARLIN, wo jetzt die weißen Wände wieder strahlen. Die Capitana strahlt auch wieder, weil ihre Pechphase in „Phase10“ ein Ende hat und sie wieder gewinnt. Glück im Spiel, Pech in der Liebe. Ja, so ist das, im ehrlichen Seglerleben geht es um andere Sachen. Zum Beispiel, dass Nathalie sich heute entschieden hat, von den 120 Euronen, die sie noch von mir bekommt, auch mindestens zwei Kitestunden zu nehmen. Doch die Mundwinkel gehen runter. Keine Wind. Weder für den dicken Skipper, noch die gertenschlanke Capitana. Unterricht abgesagt. Nathalie schnappt sich die Kinder, ich krame den Tauchkompressor aus und schraube los. Klar hätten wir jetzt auch wieder das Thema mit dem Hund und der Schule und den kleinen schwarzen Wolken über der MARLIN diskutieren können. Doch mal ganz ehrlich. Gibt es nichts Wichtigeres als das Glück der Kinder? Eltern! Steht auf und kämpft für eure Rechte, ihr habt auch noch ein eigenes kinderunbestimmtes Leben, ob ihr es glaubt oder nicht.

Ganz hinten im Kopf, da denke, da wünscht sich der Skipper selbst wieder einen Hund. Einen Bootshund. Lang genug, zum Rumlungern und Bellen, an Deck ist die MARLIN nun wirklich. Kein störendes Teak und die 14 Kindesjahre mit Hund, die 16 Erwachsenenjahre mit Hund, vor der Segelei, waren keine schlechte Zeit. Endlich hätte man eine Ausrede, warum man nicht nach Deutschland fliegen kann, warum die Kinder und die Capitana an Bord bleiben müssten und man müsste sich Nachts endlich nicht mehr einschließen. Der Hund würde bellen, wenn die Segel killen, der Autopilot aussetzt oder sich ein unbeleuchtetes Boot mit Piraten in Küstennähe nähert. Aber es soll schon ein sozialistischer oder kommunistischer Hund sein, da stimmt der Weg nach Cuba ja schon. Im Endeffekt wären alle glücklich, das eh schon schwierige Leben noch ein bisschen schwieriger wird. Und unsere Leser hätten noch einen Grund mehr unsere Website jeden Tag als erstes am Arbeitsplatz zu lesen anstatt zu arbeiten. Wegen dem süßen Bordhund.






  • 21:27
  • 28.10.2013
  • 11°57.3879'N, 66°39.0123’W
  • -
  • Los Roques
  • Curacao
  • 28°
  • E 15kn

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