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Los Roques – Ein Paradies?

Behördenkram und Besorgungen

Die Tage vergehen erst einmal mit Behördenkram. Was am Anfang so einfach aussieht endet dann eben doch schwierig. Die Definition schwierig ist auch Ansichtssache. Für uns ist es eigentlich nicht schwierig. Erst mal muss die Deckplatte der Großfallwinsch wieder zurechtgebogen werden, was uns mit Bordmitteln gelingt. Keiner wird den Unfall noch sehen, außer der Skipper, dem die kleine Delle natürlich immer wieder auffallen wird. Nun gut. Muss noch mal sehen, ob die Deckplatte der Winsch am Mast nicht gleich und auswechselbar ist. Aus den Augen, aus dem Sinn. Wir klarieren offiziell ein in Venezuela ein und dürfen für 15 Tage bleiben und eigentlich fast überall auf den wunderschönen Islas Roques hin. Tauchen geht. Kiten geht. 4000 Bolivar. Nicht ganz günstig wenn man zum offiziellen Kurs seine Devisen wechselt. Aber sagen wir mal so: Wenn neben dem inoffiziellen Geldwechsler die Polizei steht und die Bündel Geldscheine von Hand zu Hand gehen sieht, kann es ja irgendwie nicht so ganz verboten sein. Die Insel ist klein. Ich würde mal sagen fünfhundert Menschen wohnen hier, die Straßen sind voller Posadas (Pensionen), alles ist peinlich sauber, kein Haus mit Stockwerk, keine Autos, die Straßen aus Sand. Was will man mehr. Ein Restaurant zu finden ist aber schwierig, weil die Posadas nur für ihre eigenen Gäste kochen. Am Strand finden wir trotzdem etwas was in unseren Rahmen passt. MayaLena benehmen sich jetzt schon so, dass man sie wirklich mitnehmen kann, ohne ihnen ein iPad in die Hand zu drücken. Der Erfolg kontinuierlicher Erziehungsversuche ;-)

Ein altes Problem ist unsere Gasversorgung. Das ich zumindest eine vorübergehende Lösung hier auf den Roques finde ist fast schon merkwürdig. In der Mittagshitze stolpere ich über das eine von zwei Insel-Autos. Der GAS Lieferwagen. Ich klopfe ans Fenster: „Ich bräuchte eine von euren tollen Glasfieber Gas Flaschen!“ Die Beiden schauen mich erstaunt an: „Die kann man nicht kaufen. Nur wenn man hier wohnt werden die kostenlos verliehen. Mit Deposit… Blablabla. Kenn ich schon. Beim Ship-Chandler kostet so eine Flasche, ungefüllt 185 USD. Eine aus Alu 312. Die Flaschen auf dem Lieferwagen haben die doppelte Größe. „Jaja… Könnt ihr nicht eine vom Lieferwagen runterfallen lassen? Und ich zahle cash ohne Quittung.“ Schweigen. „Komm um vier in die Abfüllstation!“ Geht eben doch. Jetzt haben wir so eine Flasche für 18 USD! Voll! Der entsprechende Druckregler kostet auch noch mal 9 USD. Die letzte Flaschenfüllung auf Bonaire hat uns 60 USD gekostet. Einziges Problem. Ob diese Flaschen international zu füllen sind. Man wird sehen. Vielleicht einfach ein neues Flaschenventil? Das Leben an Bord wird nie langweilig.

Und kaum versieht man sich, ist der Tag auch schon wieder vorbei!






  • 22:35
  • 21.10.2013
  • 11°56.8154'N, 66°40.9387’W
  • -
  • Carrebean Sea
  • Los Roques
  • 26°
  • E 12kn

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