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Großer Mann, großes Schiff

Willkommen in einer anderen Dimension

Fertig! Nach zwei Tagen bin ich endlich einmal rum mit dem Excenterschleifer. Wat nen Dreck. Hätten wir ja auch machen lassen können, aber was da nach sechs Jahren in so nem Amazonasfluss übriggeblieben ist, dass wollte ich dann doch lieber selber ausfindig machen. Das erste Ergebnis beim Tauchgang in Tobago war ja sehr euphorisch. Gestern kam dann die Ernüchterung. Der Voreigner ist 2006 voll auf die Uferbefestigung des Nordostseekanals gebrettert. Klar, macht das nicht so viel, aber eben doch, wenn man den Schaden ignoriert und nicht bei nächster Gelegenheit repariert. Hätte doch eigentlich seine Versicherung bezahlt. Aber muss man alles verstehen? Auf jeden Fall sind ordentlich tiefe Kratzer vor allen Dingen am Kiel, die ich mit der Flex aufmache. Wo Alu unter Wasser keinen Farbauftrag hat, wird Alu zur Opferanode. Sprich, ich muss an den tiefsten Stellen bis zu 5mm tief aufmachen. Wie beim Zahnarzt. Bei wohl 20mm Materialstärke im Kielbereich ist das unerheblich. Allan, der Lackierer hilft mir unproblematisch mit speziellem Alu-Epoxiprimer. Da muss Gold drin sein, so teuer kommt mir der vor. Nun. Alles ist teurer bei einem Aluschiff. Der Primer, das Antifouling… Und dann die Flächen und die Farbmengen. Es hört und hört nicht auf. Zwei Kartons mit Schleifscheiben gehen mal so eben durch. Think big! Am Anfang arbeite ich noch auf Böcken, dann nehme ich mir die Colakiste. Den Blaumann kann ich prima vergessen, es ist so heiß. Entsprechend sehe ich am Abend aus wie ein Schwein.

Vom Antifouling ist nicht mehr viel übrig geblieben, nur tief unten, wo die Sonne nicht hingekommen ist. Wenigstens ist es hartes Antifouling, genau wie es das neue werden soll. Hart auf hart geht, hart auf weich geht nämlich nicht, da hätte ich das komplett abschleifen müssen. Das blau, was man sieht, ist der alte Epoxiprimer. Das grau an der Wasserkante, da hat es auch den Primer zersetzt. Da ist Epoxifiller. Das ganze Boot ist komplett gespachtelt und geschliffen. Der Filler ist ok. Lediglich zwei neue Schichten Primer braucht der Wasserpass und an alle offenen Stellen. Die Fehlstellen am Kiel lassen sich einfach mit West-Epoxi spachteln und schleifen. Gut dass wir in Trinidad sind, wo es alles im Laden der Werft gibt. In Puerto Montt, Chile gab es Epoxi nur per Bestellung aus Santiago. Summa Samarium. Bisschen Kosmetik, aber nix Schlimmes. Alles ist gut. Aber auch: Vor Ende der Woche kein Antifouling.






  • 18:17
  • 10.04.2013
  • 10°40.9074'N, 61°38.2444’W
  • -
  • Chaguramas / Trinidad
  • Karibik
  • 30°
  • 5kn/NE
  • 0m

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