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Das Flaggenproblem ist endlich gelöst

Die MARLIN läuft nun unter chinesischer Flagge

Nathalie und ich haben lange darüber nachgedacht, ob uns die deutsche Flagge (der Adenauer am Heck) nun recht oder unrecht ist. Steuerfreiheit, Zollprobleme, Bürgerpflicht, Verbundenheit mit der Heimat, waren die Begriffe, die uns seit Wochen beschäftigt haben. Keine einfache Entscheidung.

Im Zuge einer ausgedehnten Fahnen-Findungs-Party mit Freunden haben wir uns mit der Frage beschäftigt, welche Flagge am besten zu der neuen MARLIN passen würde. Die Farbe des neuen Schiffes ist ja nun mal bekanntlich rot, röter am rötesten. Schon vor einer Woche haben wir also Kontakt mit Herrn Wang Jiantohima von der chinesischen Botschaft in Berlin aufgenommen, um zu klären, ob es möglich ist, unser Schiff unter chinesischer Flagge zu segeln. Ehrlich, wir hätten niemals mit einer so positiven Antwort gerechnet. Per e-mail wurden wir schon nach zwei Tagen zu einem persönlichen Gespräch in den „Grüne Stubb – Konferenzraum“ im Düsseldorfer Steigenberger eingeladen. Eigens für den Anlaß kramt die Capitana aus dem Keller ihren Kongresszwirn hervor. Sehr business like sieht sie aus, die Nathalie. Doch zurück zu den Tatsachen. Jiantohima, eigentlich zuständig für militärische Angelegenheiten bei der Berliner Botschaft, begrüßte uns mit ein paar netten Häppchen und einer originalchinesischen Champagnervariante, die demnächst auch auf dem deutschen Markt erhältlich sein soll. Jiantohima hatte durch Zufall unsere Anfrage zur Bootregistrierung auf den Tisch bekommen und sich direkt persönlich mit Peking in Verbindung gesetzt. Die MARLIN erfüllt alle Vorrausetzungen für die Registrierung. Jiantohima ist so begeistert von unserem Wunsch, dass uns sogar ein „gewisser“ Etat von 50.000 Euro von dem chinesischen Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung gestellt wird, um uns eine Reise nach China zu ermöglichen. Wir müssen allerdings den bisher weißen Streifen an der Wasserlinie und über den Bullaugen auch in Gelb umlackieren und die chinesische Flagge muss eine Größe von 3×2 Meter haben. Die Registrierung ist logischerweise kostenlos und wir müssen auch keine Steuern in China zahlen. Unsere Internetseite wird von einem professionellen Übersetzungsbüro demnächst komplett auf chinesisch übersetzt und chinaweit durch die in Beijing ansässige PR Agentur Burson-Marsteller beworben.

Und so verändern sich eben Ziele. Also nix wie durch den Panama Kanal und doch noch mal über den Pazifik. Wer hätte das gedachtß Nathalie war ja mal wieder dagegen, aber ich denke da fortschrittlich. Ich rieche den Horizont, die Freiheit und das neue ungewöhnliche Abenteuer. Bisher war China immer ein rotes Tuch für die Yachties. Yachten haben keine Genehmigung zum Anlaufen bekommen. Keine Karten, keine Häfen… Mit der chinesischen Registrierung der MARLIN wird sich einiges ändern und wir werden berichten über ganz neue Küsten, neue Kulturen. Einziges Problem, das ich im Moment sehe ist, dass wir natürlich chinesisch lernen müssen. Für die Kinder ist das ja keine Hürde, für mich alten Kerl aber doch recht heftig.






  • 00:01
  • 01.04.2013
  • 51°14.4717'N, 06°46.6343’E
  • -
  • Düsseldorf
  • France
  • 5kn/E
  • 0 m

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