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Shopping Paradies am Ende der Welt

Der angekündigte Südwind, der uns in den Hafen von Puerto Deseado getrieben hat, hat sich zu einem seichten Lüftchen entwickelt, dass kaum merkbar war. Das Wetterfenster Richtung Feuerland hat sich wieder geöffnet, die Kleiner Bär ist in See gestochen und wir? Liegen immer noch fest vertäut am Lotsen Boot YAMANA in Puerto Deseado. Der nächste Schlag bis Islas Estados wird vermutlich der anstrengendste unserer bisherigen Reise und wie haben beschlossen, dass es sinnvoll ist, diesen möglichst ausgeruht zu starten. Ein bisschen Zivilisation vorher, ein paar Nächte geruhsamen Schlaf ohne Nachtwachen und ein paar entspannte Tage für die Kids können da nicht schaden. Außerdem ist der Hafen einer dieser Orte, die wir besonders lieben. Hier kennt jeder jeden, in Buenos Aires sind wir noch bestens in der Menge untergegangen, niemand kam auf die Idee, dass wir nur auf der Durchreise sind, doch hier fallen wir auf wie die bunte Hunde. Im Supermarkt, in der Bäckerei, im Cafe, überall werden wir in Gespräche verwickelt und freundlich aufgenommen.

Unser erster Anruf am Morgen gilt Ricardo. Ricardo hat ein schnelles Schlauchboot und unternimmt Expeditionen zu den zahlreichen Tierkolonien hier im Naturschutzgebiet des Flusses und Küstengebietes. Eine Tagesexkursion wollen wir mit ihm machen, seine Nummer haben wir vom Chef der Prefectura bekommen. Am Nachmittag kommt er mit seinem Speedboat längsseits, übermorgen um 8 wird er uns an der Lady abholen, wir freuen uns drauf.

Der Tag vergeht mit Schule, Aufräumen, Aufklaren. Erst am späten Nachmittag um 5 lohnt es sich ins Dorf zu gehen, denn hier ist eindeutig Siesta angesagt, wie wir gestern feststellen mussten. Doch ab 5 gibt es Leben in den Straßen, mitten im Zentrum gibt es einen großen Kinderspielplatz mit altem Karussell, dass sich gratis für die Kinder um seine eigene Achse dreht, die Jugendlichen zeigen ihr Können mit Skateboards und Mountainbikes auf dem für sie designten Parcours. der Nordwind pfeift durch die Straßen und an jeder Ecke erhascht man einen Blick auf den atlantischen Ozean.

Unglaublicher Weise finden wir hier in diesem Ort am Ende der Welt das, wonach ich in Buenos Aires und Mar del Plata vergeblich gesucht habe, dicke Socken und Wanderschuhe für die Kinder, damit sie nicht mehr in ihren Großstadtsneakers ohne Profil über die Felsen kraxeln müssen. Die Verkäuferinnen im Schuhladen sind außerordentlich hilfsbereit, im Hinterzimmer des Ladens sieht man kein Lager, sondern das Wohnzimmer der Familie, die Thermoskanne und die Matetasse griffbereit auf dem Couchtisch. Mit den neuen Boots und den Füßen stapfen die Mädels gleich los, schließlich sind wir auch hier fast in der Wildnis, schnurgerade asphaltierte Straßen kennt man nicht.






  • 22:30:00
  • 28.12.2011
  • 47°45.3446'S, 065°54.3311'W
  • -°/-kn
  • Puerto Deseado / Argentina
  • Ushuaia / Argentina
  • 20°/1012hp
  • 20kn/N
  • 1m

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