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Ich habe Kettel überlebt

Das brauche ich nur ein mal im Leben

Wovon ich rede? Ganz einfach. Ich bin ein Beisser! Ich gebe es zu. Ich habe Biß. Jep. Aber davon zuviel. Grade nachts fange ich an zu malmen, zu verarbeiten, Agressionen, Stress und was weiß ich nicht noch alles, was in meinem Kopf vorgeht und eine Stunde Realität soll im Gehirn in fünf Minuten passieren. Upps, da kommt in sieben Stunden Schlaf 84 Stunden Traumrealität zusammen. Lange Rede, kurzer Sinn, in den 47 Jahren meines Lebens sind von den unteren Schneidezähnen nur noch Stummel übriggeblieben, die oberen sind von innen ausgehöhlt und der Winkel der Kiefergelenke total daneben.

Gestern saß ich dann geschlagene 9 Stunden beim Doc, bei Dr. Kettel. Er und seine nette Assistentin über mir, Zahn für Zahn wird von alten Kronen befreit und abgeschliffen. Das macht so dermaßen Krach im Oberkiefer. Das ist unbeschreiblich. Alle Zähne müssen abgeschliffen werden, weil ja die Stellung des Kiefers korrigiert werden muss. Das ging trotz Spritzen, davon jede Menge, nicht ohne Tränchen im Augwinkel ab. 8 Stunden abschleifen und dann Abdrücke, Abdrücke und noch mal Abdrücke, bis zum fertigen Provisorium. Ich, total am Ende. Die reinste Folter. Was man nicht alles tut um „Um die Welt“ zu segeln. Denn ein abgebrochener Zahn, Karies unter einer Krone, eine Entzündung, schlechte Zähne sollte man aufm Boot nicht haben. Wer einmal in die Praxis eines Dorfzahnarztes auf den Kapverden geschaut hat weiß, dass er da nicht hin will. Der beste Platz für ärztliche Behandlungen ist Deutschland. Da gibt es keine Diskussion und genau deshalb, renne ich im Moment von einem zum anderen, um das auszunutzen, mich auf unsere neue Reise vorzubereiten.

Und es passiere Wunder. Heute Morgen stehe ich zum ersten Mal seit Monaten ohne Rückenschmerzen aus dem Bett auf. Was das mit den Zähnen zu tun hat. Ich hab mal gelesen das da ein Zusammenhang bestehen kann. Doch das grenzt an Zauberei. Ok. Das Plastikprovisorium im Mund, die richtigen Zähne bekomme ich erst in drei Wochen, gleicht das Wöhlgefühl direkt wieder aus, aber damit kann ich leben. Unter einigen Kronen war Karies, eine Brücke hat schon seit Jahren gewackelt. Das ist jetzt alles weg. Und der Rücken tut nicht mehr weh. Es ist wie ein Wunder. Ich stehe im Bad, vorm Spiegel und schaue in den Spiegel. Alle Achtung Herr Dr. Kettel. Es ist ein Künstler, sogar das Provisorium sieht fast echt aus. Mein Hochachtung.

Aber auch im Leben von Maya und Lena passiert etwas. Ein großes Packt kommt an. Segelzeug für die Beiden. Offshore Segeljacken und Long John’s. Beste Qualität. Denn wir wissen eins. Auf See fühlt man sich nur so wohl, wie die es die Kleidung erlaubt. Und da wo wir hinwollen ist es eher kalt als warm. Wieder ein Schritt weiter.

Lust auf die Leinen-Los-Party?

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  • 10:00:00
  • 01.07.2011
  • 51°14.4717'N, 006°46.6209'E
  • 0°/0kn
  • Düsseldorf / Germany
  • Buenois Aires / Argentinia
  • 33°
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