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Was bin ich?

Ein gelungener Tag

An machen Tagen bin ich vom Bloggen, Logbuch schreiben, wie auch immer, total genervt. Da kommen Mails: „Micha, alles klar? Biste schlecht drauf? Kalt bei euch? Hier scheint die Sonne. usw.“ Da denke ich manchmal. Abschalten. Einfach Abschalten. Klappe zu. Affe tot.

Da habe ich am fünften Mai geschrieben, dass ich die Nase voll hab. Das ist jetzt vier Tage her. Das hat eine Nacht gedauert und ich kann mich schon längst nicht mehr dran erinnern. „Da, siehste, es geht ihm schlecht. Hab ich doch gleich gewusst.“ Geht es irgendwie darum festzustellen, dass es mir oder euch besser, wärmer, sonniger, sinniger geht? Nathalie ist auch immer ganz stolz, dass es grade 25 Grad ist in Deutschland. Toll. Interessiert mich eigentlich grade gar nicht. In der Karibik sind es 28, auf den Kanaren 24 und in Grönland 8. Oder. Alex? Pap! Ich hab grade andere Probleme. Und wenn ich die jetzt alle hier aufschreiben würde, dann würde die Sonne aufgehen und ich wäre immer noch nicht fertig. Aber das Problem haben wir doch irgendwie alle?

Leben und leben lassen. Immer schön entschleunigt angehen. Ich also heute an den Steg. Das etwas faulige Wasser im Tank ist endlich zu Ende und ich kann ersetzen, mit ordentlich Aquaclean. „Pfft.“ Nur leider ist der Steg unter Wasser wegen Hochwasser. Also wieder warten. Zurück, bekomme ich endlich meinen Platz zwischen vier Pfählen. Für die großen Boote des Clubs. Grins. Endlich ist die LADY mal ein großes Boot! O.K. Es ist prima. Es ist echt total lieb von der Marinaeriacrew. Gestern habe ich mit Jens telefoniert. Einem deutschstämmigen Argentinier, Clubmitglied, der echt total nett am Telefon klang. Überhaupt es geht mir gut. Bis auf den dicken Hals. Deshalb trabe ich zum Arzt, der mich zum nächsten schickt. Na denn. Dann machen wir das in Deutschland, da sitze ich an der Quelle und wenn die ausgetrocknet ist, nehme ich das selbst in die Hand. Die Linie 42 hält dort wo ich stehe, aber nach einer Stunde glaube ich das nicht mehr und nehme die 160, deren Fahrer aber verpennt mich an der Abfahrt zur 36, abzusetzten, die mich zum nationalen Flughafen gebracht hätte. Also erst nach Retiro zum HBF und dann mit der 45 zum Flughafen und mal eben mein Ticket bezahlen, dass ich gestern telefonisch umgebucht habe um vor dem sechsten Geburtstag von Maya in Deutschland zu sein. Upps.

Schon wieder Dunkel. Tach schon wieder vorbei?

So sehr ich diese Stadt liebe. Aber das Leben geht definitiv zu schnell hier. Es ist so groß. Unglaublich. Da hätte ich auch in Düsseldorf bleiben können.

Heute morgen schickt mir Andy, der alte Schwede endlich das Bild, wie ich bei der OP am offenen Herzen, seines ICOM 706 die Diode entferne um ihm das Senden auf den Marinefrequenzen zu ermöglichen. Mich fotografiert ja sonst keiner. Ist das nicht süß mit den den grauen Haaren an den Seiten. Immerhin, sind da wenigstens noch Haare.

LunaWLANnet

Nicht verzagen, Micha fragen. Also das Problem, dass die LunaWLANnet auch bei niedriger Bordspannung arbeitet. Lösen wir so: Ein kleines Netzteil, siehe Bild, wandelt die 11-15 Volt Bordspannung in 18 Volt um und versorgt die LunaWLANnet mit stabilisierter Spannung. Kostenlose Option, für den, der es braucht. Ansonsten immer online, immer Internet. Sie läuft und läuft und läuft.

Und jetzt? Malbec. Ein gutes Gläschen Malbec. Sweet dreams. Morgen ist ein neuer Tag.






  • 21:39:00
  • 09.05.2011
  • 34°32.2992'S, 058°27.1256'W
  • 0°/0kn, Berth
  • Yachtclub C.U.B.A., Buenos Aires, Argentinien
  • VAR
  • 16,5°/1014hpa/50%
  • 14°
  • 4kn/VAR
  • 0,0m

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