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Problemchen

Papierkram & Co.

“Nein. Sie können nur maximal 48 Stunden hier bleiben und das auch nur im Notfall. Haben Sie einen Notfall?“ Ich schaue etwas verdutzt aus der Wäsche. Moment, ich bin doch eingeladen. Doch wieder schellt das Telefon und Romira, die Admin Fee des CUBA Yachtclubs muss jetzt erst mal telefonieren mit irgendeiner Freundin. OK, dann warte ich erst mal wieder. Kein Problem. Kann ich. Ist meine Passion!

Der Yachtclub ist eigentlich ganz nice. Die kleine Bucht beherbergt so etwa 600 Yachten! Aber kein Schwein hier. Die kommen alle am Wochenende. Is klar. Auch keine ausländischen Yachten. Einen schönen Travellift gibt es und eigentlich der optimale Ort um der LADY mal wieder nen bisschen giftige Farbe auf den Bauch zu streichen. Aber davon sind wir denn noch weit entfernt, kommt es mir vor.

Die Lage ist ein bisschen crazy. Zwischen dem Club, eigentlich sind es drei verschiedene Clubs in der kleinen Lagune und der Stadt liegt die Autobahn. Es gibt eine Brücke und der Weg dahin ist an der Autobahn entlang, dann ein Stadium. Bis zum nächsten Supermarkt also etwa 1km. Nen Fahrrad bräuchte man, ich hab nur meine Beine, aber die gehen auch. Zumindest hängen nirgendwo komische Gestalten rum sondern ausschließlich Studenten.

Weiterer Nachteil sind die Flieger des nationalen Flughafens, die genau über mir zur Landung ansetzen. Fühl mich nen bisschen wie nach Lohausen in Düsseldorf versetzt.

Ich habe inzwischen den Zettel vom Boot geholt, mit den Namen des Boots und meiner Freunde Aldo, Oscar und Guillermo, die mich ja eingeladen haben, als ich sie vor ein paar Wochen in Lacaze kennengelernt habe. Das Blatt wendet sich, Romira dutzt mich jetzt freundlich zurück und die Herren sind bekannt. Sie lächelt sogar und ich darf meinen Antrag zur Gastfreundschaft zu Papier bringen. Sie verrät mir sogar den Preis kostet, wenn ich länger hierbleiben will. „Aha! Geht doch.“ Der Preis ist nicht schlecht für BA Verhältnisse. 150 Euro im Monat. Aber das ist noch nicht das Ende ;-) In La Plata könnte ich umsonst liegen, da habe ich auch Freunde, aber da will ich nicht hin. Jedenfalls im Moment noch nicht.

Manchmal bin ich ja so ein Idiot. Ich habe weder Telefonnummer von Aldo oder Oscar, noch die e-mailadresse. So was. Na ja, morgen bekomme ich anyway Bescheid, ob ich hier ein paar Tage umsonst fristen kann. Dann mach ich mich dann auf mit dem Zug nach San Fernando, das Zentrum des Yachtsports in Buenos Aires, in der Nähe von Tigres. Tigres soll wunderschön sein. Da fahren die Argentinier hin um Kurzurlaub zu machen. Ich lasse mich überraschen. Mit dem Boot scheint das extrem tricky zu sein. Ab hier kann man den Kanal benutzen, 20 Meilen Umweg nach San Fernando, sollte man aber, denn es wird noch flach als flach. Auf der Karte stehen Tiefen von 1,1 Meter, 0,5 Meter und die Einfahrt nach Isadora, der ersten Marina ist ohne Angaben dunkelblau. Na prima. Und das bei einem Tidenhub von 0,5 bis einem Meter.

Ansonsten ist heute Bürotag. War ja angekündigt. Romira hatte mich da etwas aus dem Konzept gebracht. Auch musste ich noch ein paar Kabel umlöten an der LunaWLANnet. Aber ansonsten passt das. Funzt alles. Dann gehe ich mal mit Ruhe den Nachmittag an und entschleunige mich.






  • 14:10:00
  • 19.04.2011
  • 34°32.2992'S, 058°27.1256'W
  • 0°/0kn, Berth
  • Yachtclub C.U.B.A., Buenos Aires, Argentinien
  • VAR
  • 24°/1019hpa/34%
  • 18°
  • 5kn/NW
  • 0,0m

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