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Das Kabel hättest Du gerne?

Internet an Bord

Das Leben an Bord ist wunderschön. Es gibt eigentlich nicht viel was man vermisst. Oder doch? Genau, ein Netzwerkkabel, wo Internet rauskommt und das in einer vernünftigen Geschwindigkeit. Noch vorgestern saß mein Stegnachbar mit einer Decke über dem Kopf an seinem PC im Cockpit, damit er was sehen konnte auf seinem Bildschirm. Ich erinnere mich noch wie ich mit meinem Notebook in Malaysia im Einkaufszentrum gesessen habe und die fertig gestellten Broschüren für SCS hochgeladen habe. In Südafrika war ich so genervt, dass ich mir einfach von der Telekom ein Telefon mit ADSL installiert haben lasse. 80% seiner Zeit liegt der klassische Weltumsegler am Ankerplatz oder in der Marina. Und dann wir geschaut ob man nicht irgendwo ein WLAN hat. Um mit Skype nach Hause zu telefonieren. Is klar. „Hörst Du mich?“ Hört man dann. Die kleine Lunatronic USB WLAN Antenne ist da schon mit 1 Watt eine Verbesserung um Quanten. Doch wenn dann der Einwahlpunkt nur mit 200 mWatt sendet, hilft das auch nicht. Ich sehe den, aber verbinden kann ich mich nicht mit dem. Die Marinas gestalten ihr Netzwerke gerne so, dass das Internet nur in der Marina funktioniert, aber nicht im Ankerfeld davor. Doch was ist die Lösung? Die Lösung liegt auf der Hand. Die Antenne muss so hoch wie möglich. Also? Auf den Mast. Doch da fängt das Problem an. Der Mast ist meist 15 Meter hoch und eine Koaxleitung im Frequenzbereich der WLAN Netzwerke hat enormen Verlust und ist schweineteuer. Den gewonnen Vorteil des Standpunkts verliert man wieder mit der Dämpfung des Kabels. Also warum nicht die ganze Empfangsanlage einfach auf den Mast. Gemacht, getan.

Die LunaWLAN von Lunatronic, meiner Company, hat jetzt eine große Schwester. Nennen wir sie mal LunaWLANnet. Eine komplette Antenne im wasserdichten, UV-sicherem Gehäuse, direkt unter der 30db Antenne auf dem Masttop moniert. In dem Gehäuse versteckt sich ein Internet Router. Über eine Standard Netzwerkleitung wird die Stromversorgung durch unbenutze Adern mit nach oben geliefert. Die Antenne macht 1 Watt und ist regelbar. Unten am Kartentisch kommt dann ein Netzwerkkabel an, aus dem Internet rauskommt. Einfach ins LapTop und losgeht’s „Karin? Karin? Hörst Du mich?“ Das System ist einfach, simple und kostengünstig. Es stürzt nicht ab, es gibt keine Treiberproblem, denn es wird OS unabhängig via Browser konfiguriert.

Ich bin noch nicht ganz durch mit meinen Tests, aber ich bin seeeeehr zufrieden. Die LunaWLAN im Fenster bekommt da nicht hinterher. Vor allen Dingen die nervige Treibergeschichte mit Windows entfällt. Ich war heute noch zwei Stunden im Mast und hab den Blitzschutz angebracht, sowie das ganze Ding in selbstvulkanisierende Hülle eingepackt. Auf das die LunaWLANnet ein langes Leben hat. Im Boot ist der LunaPC über einen kleinen Switch angeschlossen, der auf 12 Volt läuft. Ein kleiner Access Point verteil das Internet an iPhone, iPad und MacBook. So muss das sein. Nicht? Wie zu Hause. Alles ist gut. Solange es einen WLAN Knoten gibt.

Kann man übrigens kaufen. Bei Lunatronic. Also bei mir. Anfragen an info@lunatronic.net. Wenn ich mal Zeit hab, mache ich auch nen Datenblatt. Viel Spass beim googeln, wo es billiger ist ;-) Geiz ist geil.






  • 15:00:00
  • 13.04.2011
  • 34°35.7137'S, 058°21.6455'W
  • 0°/0kn, Berth
  • Yacht Club Argentinia, Buenos Aires, Argentinien
  • Rio de Janiero, Brazil
  • 28°/1001hpa/39%
  • 18°
  • 15kn/NW
  • 0,0m

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