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Fisch und wieder Fisch…

Gestern war es dann so weit. Maya wird bei der ARTABAZE zum Sitten abgegeben. Anne und Laurant kuemmern sich um Maya, damit Nathalie und Mischa die Tage vielleicht mal einen Tauchgang am Aussenriff machen koennen.

Vorgestern schon bin ich bei Hochwasser ueber die etwa 200 Meter Riffkante geknattert und durch die Brandung aufs offene Meer. Das spart Zeit, denn der Pass liegt am anderen Ende des Atolls. Boddams Riffaussenkante ist der Hit. Eine Herde Streifendelfine, schnell die Maske auf, die Flossen an, ab ins Wasser… Doch die wollen nicht mit mir spielen, nur vorm Dinghy bei Vollgas rumhuepfen. Dafuer gibt es vierzig Meter Sicht und ein intaktes Riffdach, mit Tischkorallen, jede Menge Hartkorallen, Barsche, Snapper, Weissspitz-, Schwarzspitz- und relativ grosse Grauhaie. Kurz kommen die Aasgeier zu Besuch, dann trollen sie sich. Ich schwebe vor der Riffkante, die Steilwand geht senkrecht tausend Meter in die Tiefe, unendliches Blau, das schoenste Blau das ich kenne, saugend, sinnig und gefaehrlich. Diese Riffkanten sind das Schoenste was ich kenne, zumindest Unterwasser. Nix fuer Anfaenger. Und Taucher gibt es wenig unter den Booten. Ehrlich gesagt habe ich hier noch keinen kennengelernt. Hmm. Ja.

Eine halbe Stunde spaeter hoeren wir von der ARTABAZE Maya herzzerreissend weinen. Fuenf Minuten, dann schwindet die Hoffnung, wir fahren rueber um das Kind zu holen. Laurant ist zum Fischen abgeholt worden und Anne hat Besuch bekommen. Das ist Maya zu viel. Die Hoffnung der Eltern auf einen gemeinsamen Tauchgang verfliegt wie ein schoener Traum. Nun ja. Wir arbeiten dran.

Der heutige Tag geht fast ganz mit Bau eines >>teasers<< vorueber. Ein Stueck Holz wird wie der Ruecken einer 747 geformt, bekommt Fluegel, etwa zwanzig Zentimeter lang. Das Ganze wird vor einem Schlepp-patternoster mit sechs Jigkoedern hinterm Dinghy gezogen. Sinn und Zweck ist natuerlich klar. Mit fuenf Litern Sprit einen Fisch fangen ist frustrierend. Also sechs Haken mit einer 747 davor, die die haupsaechliche Aufgabe hat, allen Bonitos in der Lagune zu sagen: >>Achtung! Hier anbeissen!<< Draussen vorm Riff darf man so nen Ding nicht hinter sich herziehen, ein grosser Fisch und das gesamte Ding ist wech. Dann sind die Krokodilstraenen gross. Nachmittags kommen die Robinsons auf Zeit mit ihren Faengen nach Hause. Der Fisch wird an einem grob zusammmengeschlagenem Tisch am Strand gesaeubert und an der alten Jetty, der Muell an die dutzend Haie verfuettert, die hier herumlungern. So haben wir die Viecher wenigstens im Griff. An den ersten Tagen bin ich keine 20 Meter entfernt mit Maya baden gegangen. Das mache ich jetzt nicht mehr.






  • 15:45
  • 20.04.2006
  • 05°21.39S, 072°1274E
  • Ile Boddam/Solomons/Chagos
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  • 29°C
  • 1 SW
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