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Thailand

Meine beiden Frauen sind gleichermassen gestresst heute morgen. Die eine macht Maeaeh!, die andere hat Ringe unter den Augen. Das kann so nicht weitergehen entscheide ich und lade zum Bad an der kleinen malerischen Sandbucht um die Ecke. Alles ist gut, solange Schwimmunterricht ;-) ist. Aber is ja auch egal. Schoen ist es. Klares Wasser, die Sonne scheint, Korallen und viel Fisch. Schnorcheln muss ich dann doch alleine gehen, soweit ist Maya dann doch noch nicht und Natale faellt aus, weil ja einer aufs Kind aufpassen muss. Das ist natuerlich auch nicht gerade aufmunternd fuer die Capitana, als ich mit zig schoenen UW-Aufnahmen von Fisch, Getier und Korallen wiederkomme. Hmm. Doch der dunkle Himmel ueber Ko Lipe klarrt auf, es riecht gut aus der Kombuese. Endlich wieder Fisch nach Monaten, wie sagt Nadia letztens so nett, statt Fisch Reis mit Huehnerknochen. Maya schunkelt in meinem Arm und laesst sich von Papa ausnahmsweise beruhigen. Guter Zug, Maya.

Landgang, wieder einige Windeln weiter, die Sachen sind gepackt, das rote Dinghy bringt uns an Land. Rollenwechsel. Micha traegt heute Maya im Tragegurt, die Capitana zueckt das Objektiv der Nikon auf Interessantes oder das was sie aus langweiligen Motiven hinzaubert. Wir ueberqueren die Insel. Brusthohes Gras, kleine Reisfelder, gepflegte Haeuser auf Stelzen. Wir fuehlen uns ein bisschen wie in Indonesien, auf Karimata oder in Timor. Die Fischer knattern wieder mit Ihren Shanghei Dieseleinzylindern ohne Auspuff ueber das Riff, die Frauen stossen haendeweise roten Chili zu Brei. Offseason, vielleicht sind wir drei von zehn Touristen, die Faehre faehrt schon nicht mehr wegen Unterbelegung. Zehn Touristen, 600 Einwohner, ein Polizist, eine Krankenschwester, eine Schule, was braucht man mehr zum Gluecklich sein. Und das genau macht diese Insel so sympathisch. Abgesehen von hunderten von derzeit leer stehenden Stelzenbungalows. Aber das wird schon wieder sagen sie, ueber die Tsunami spricht keiner, die ist an den Untiefen einfach nur wie ein Hochwasser vorbeigerollt. Das der Thailandtourismuss dadurch vielleicht generell zusammengesackt ist? Wir wollen nicht darueber diskutieren, die Einheimischen auch nicht.

Es gibt alles auf der Insel, was man zum Leben braucht. Wasser faellt vom Himmel, Fisch kommt aus dem Meer, Gemuese und Kraeuter wachsen im Inneren und ein paar kuehle Biere finden sich auch in einer Fischbox, voll mit Eis. Die junge Familie tappert eineinhalb Stunden ueber die Insel, durch den Dschungel und das Buch, von verschiedensten tollen Hunden eskortiert und von den Muecken verfolgt – Tolle Insel, tolles Thailand. Wunderschoene Natur, tolle Straende und fast kristallklares Wasser. Was will der typische Blauwassersegler mehr? Eins auf jeden Fall ist klar: Unsere Plaene morgen weiterzusegeln sind auf uebermorgen verlegt.






  • 22:34
  • 27.07.2005
  • 06°29.53'N, 099°18.89E
  • Ko Lipe/Thailand
  • Phuket/Thailand
  • 32°C
  • 2 SW
  • -

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