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Zahlenspiele

19:09 Also, wenn wir alle drei Tage 200 Meilen schaffen brauchen wir ungefaehr 24 Tage, wenn wir einen Durchschnitt von 3,5 Knoten fahren, sind wir in 3 Wochen da, wenn wir… So kann man sich auch die Zeit vertreiben. Doch wie oft und lange man hin und her rechnet, es bleiben immer noch gut 1500 Meilen uebrig und das ist einfach eine verdammt lange Strecke.
Aber keine Angst, die Stimmung auf der Lady ist bestens, der leichte Wind scheint uns erhalten zu bleiben, wir gleiten ueber die glatte See und schlemmen baskischen Fischeintopf mit Thuna, selbstgebackenes Brot und andere Koestlichkeiten. Von wegen Baked Beans und Corned Beef, wir reisen zwar langsam, aber luxurioes! ;-)
Sonst passiert nichts aufregendes hier, das Wasser ist sehr, sehr blau, der Himmel auch und Maya hat den Mond entdeckt. Da, Fingerchen zeigt in den Himmel, Da! Da! Da!

10:47 Der Wetterbericht sagt weiter 6 Knoten Wind aus NE bis E an. Weiter suedlich sogar noch weniger. Sonntag ruht sich der Wind vom Nixtun aus und wir haben ein Etmal von 74 Meilen. Karl, dass mach erst mal nach bei 6 Knoten Wind, vollbeladen!

Zum Sonnenaufgang konnte ich den Krach nicht mehr aushalten. Genua runter. Aber nix da. Das Blisterfall was ich einfach inklusive Blister gewendet habe, hat sich in der Rollfockmechanik der Genua verheddert. Das also nicht so gut die Technik. Der saure Apfel kommt direkt hinterher! Skipper in den Mast. Gut, wenigstens Maststufen erleichtern die Uebung. Aber ohne Segel kein Stuetze mehr im Boot die Lady wackelt sich im 3 Meter aus Sueden anrollenden Schwell ein. Die Mastspitze schlaegt von rechts nach links und der Skipper umarmt den Mast um nicht weggeschleudert zu werden. >>Bin ich froh da wieder runter zu sein.<< Jetzt ist alles wieder gut, ich habe ein paar Stunden geschlafen. Maya steht am Niedergang von der Plichtseite her gesehen und unterhaelt alle mit >>Brabab..Gaeae…Gigg..Dadada…Weumeum<< Stundenlang, erzaehlt sie Geschichten in einer Sprache, die wir leider nicht verstehen. Hmm. Das kann ja noch unterhaltsam werden. Wind hat eingesetzt. Nach vierundzwanzig Stunden 6-8 Knoten, nun doch mal 8-10 Knoten und fast 4 Knoten Fahrt in die richtige Richtung. Immer noch. So was. Vielleicht irrt sich der Wetterbericht ja auch mal zu unserem Vorteil.

02:24 Ja, wir sind wieder im Rhythmus. Jedes Nickerchen oder Power Nepp zaehlt. Gestern hab ich noch Natale schlafen lassen, heute bin ich kaum aus der Koje zu holen. Egal. Der Wind schlaeft langsam ein, gerade mal 60 Meilen sind wir von den Andamanen entfernt. Aber es wird jede Stunde mehr. So ich hol mal Wetter. Das stimmt zwar eh nicht, aber was ich sonst machen. Und wenn es sagt kein Wind kann ich auch nix machen. Die Segel killen, ich hoere es schon von hier unten.

Der Fisch war ein Thunfisch. Stinknormaler Thunfisch, nen bisschen mehr als Unterarmlaenge.






  • 10:47
  • 09.03.2006
  • 10°38.94'N, 090°56.92E
  • Indic Ocean/Golf von Bengalen
  • Chagos/Diego Garcia
  • 29°C
  • 1-2 N
  • 1,0_3(Schwell)

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