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Stand der Dinge

06:44 Radio: Herbert findet den Fehler nicht. Jetzt hat er das Problem und gestern lief die Kiste, nachdem er die Antennenbuchse gereinigt hat, fuer ne Stunde. Ploetzlich faengt das Ding wieder an zu spinnen. Wir wollen ja nun mal auch irgendwann hier weg und irgendwie hab ich das Gefuehl, dass Herbert auch kein Bock mehr hat. Ich hab noch nie jemanden bezahlt, der ne Arbeit nicht hinbekommen hat. Aber Herbert ist so nen lieber Kerl. Wat mach ich denn mit ihm?

Sieht so aus, als wenn wir ohne Kurzwellenfunke ueber den Pazifik fahren werden. Da koennen wir wohl nix mehr dran aendern. Denn irgendwann wollen wir ja nun mal auch weiter.

Cruising Permit: Insgesamt sieht es irgendwie duster aus. Herbert hat das mit dem Cruising Permit leider gar nichts in der Hand was uns Segler befaehigen soll ueber die Insseln zu segeln. Das macht ein Typ Namens Bolivar. Einheimische Hans Dampf in allen Gassen. In Ecuador hat aber ein Personalwechsel stattgefunden und irgendwie warten wir seit 7 Tagen auf unser Permit. Jeden Tag gehen wir da zweimal hin. Der Portkapitan ist neu, auch der auf der Insel Isabella!!! und nimmt die Hafengebuehren von ueber 70 Dollar (in unserem Fall) ein, ohne Quittung. So viel haben wir noch nirgendwo bezahlt. Ohne Quittung meint: in die eigene Tasche.

Immigration: In der Immigration haben se Natale 10 Dollar mehr abgenommen als den anderen Seglern, also 40 Dollar, ohne Betrag auf der Quittung. Um es auf Deutsch zu sagen. Die sind korrupt, ziehen uns ab und wir duerfen fuer 110 Dollar in nem dreckigem, lautem und rolligem Hafen als Notfall 20 Tage liegen. Das Crusing Permit fuer 50 Dollar berechtigt feur 4 weitere rollige Haefen ist aber nicht zu bekommen. Das waeren 160 Dollar fuer keine Leistung.

In die Parks kommt man nur mit Fuehrer, 70 Dollar am Tag, Tauchen eigentlich nicht unter 80 Dollar der Tauchgang und ansonsten darf man keine der Inseln betreten, wenn man nicht mit einem der ansaessigen Geldmachmaschinen, Ausflugsbooten unterwegs ist. Also nix fuer uns Low Budget Sailors.

Mir reicht es eigentlich schon um Ankerauf und ohne Zarpe Richtung Suedwest vor dem ganzen Kack abzulaufen. Aber so wie ich Natale kenne, geht sie noch mal zu Bolivar.

Problem: Das Groesste dieses ist, wir haben nicht genug Wasser in den Tanks. Das hiesige Wasser aus den Kraenen ist mit Parasiten versaut und ungeniessbar. Fuenf Gallonen (25 Liter) trinkbares Nass kosten dann ca. 2US. Das muss aber alles selber geschleppt werden. Ohne Wasser kommen wir hier nicht weg. Auf Santa Cruz gibt es das Wasser billiger, aber um Santa Cruz anzulaufen brauchen wir den Permit. Sach ma, wollen die mich verdummeiern?

Ich glaube beim naechsten Mal wuerde ich die Galapagos auslassen.






  • 06:44
  • 28.02.2003
  • 00°53.96S, 089°36.77'W
  • Isla San Cristobal / Galapagos
  • 30°C
  • S 1-2
  • -

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