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Fallstudien

Auch wenn alle den Rumms von der dicken Natale lustig finden, ich sehe das gar nicht so ;-) Natale hat Fahrverbot. Gut das nicht mehr passiert ist. Und wie man sieht ist Natale noch ganz schön schwanger. So schwanger, dass ihr Tolpatschigkeitsfaktor im Moment auf Sturm steht. Ich muss immer schön aufpassen, was als nächstes kommt oder auch einfach, was ich sage, denn auch der Sensibelchenfaktor ist so hoch wie der Bauch dick ist. Huhu. Aber das schaffen wir auch noch. Jetzt fahr ich die ganze Familie halt von Hüh nach Hot, zum Supermark, zur Wäscherei, zur Spielgruppe, zum Kaffeetreff und abends an den Strand.

Heute ist also der >>Due Day<<. Rein rechnerisch sollte das Baby heute von alleine rausfallen und eine neue Zeitrechnung auf der LADY beginnen. Aber nichts passiert. Jetzt fängt das zermĂĽrbende Warten an. Man kann nichts mehr Neues im Boot anfangen, keine größeren Zirkeltouren ums Krankenhaus starten. Maya versucht erst mal den Kopf in den Sand zu stecken und ich jogge eine Stunde am schönsten Strand meines Lebens, unserem Lieblingsstrand zwischen Brenton on Sea und Buffalow Bay um einen klaren Kopf zu bekommen. Die Einzelhaftzelle, wie sie seit GĂĽnters Gästebucheintrag heiĂźt, ist ĂĽbrigens wieder wohnbar. Bis auf die Eckleisten und ein paar Streicheinheiten an Spielzeugschrank, Schräubchen hier und da. Die Kabine ist so schön, dass ich seit dem dort regelmäßig zum Mittagsschlaf einpenne und um Maya an die Zeit in der Mama im Krankenhaus ist zu gewöhnen, in den Nächten ebenso. Gemeinsam schlafen Maya und ich nun am längsten und tiefsten. Ich bin schon fast traurig dort in ein paar Tagen wieder ausziehen zu mĂĽssen ;-) Bin ja mal gespannt was PädagogengĂĽnter davon hält, dass ich mit Maya in einem Bett schlafe. Die Tage bin ich endlich mal geflĂĽchtet, mit Angel und neuen Schleppködern, die rappeln und schwabbeln. Der Verkäufer im Shop war sicher, dass ich einen Fang haben werde. Ich also im Dinghy raus, dessen AuĂźenborder nun einen neuen Schlauch und Handpumpe am Tank hat, ein neues Dichtungsset im Vergaser, neue ZĂĽndkerzen und mich Wochen innigster Liebe gekostet hat. Ja. Habe auch was gefangen. Alle zehn Minuten jede Menge Seegras. Da war es dann vorbei mit der Faszination Angelsport. Ich schaue mir Photos auf dem Computer an. Riesige Sailfische auf dem Weg zu den Malediven, Monsterthunfische auf Chargos und Wahoo satt. Ich denke an die groĂźen Goldmakrelen zwischen Magagaskar und Richards Bay und ich erwische mich dabei schon wieder Lust auf Segeln zu bekommen. NatĂĽrlich nicht hier in der Lagune sondern ĂĽber Ozeane. Ja, hört das denn nie auf? Bin ich segelsĂĽchtig? Schon wieder Lust die DSL Leitung zu kappen, Familie einpacken und fĂĽr drei Monate nach Chargos zu segeln, wo die Briten jetzt die GebĂĽhren auf 100 Pfund monatlich gesenkt haben? Ja, ja, ja ja … Aber erst mal muss jetzt der neue Steuermann im Dauerdienst aus Natale rauskommen. Ich geh mal horchen ob ich was höre.






  • 22:00
  • 07.03.2007
  • 34°02.49S, 025°02.65E
  • Knysna/SĂĽd Afrika
  • 18°C
  • 2-3 SE/1020
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