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Etmale

17:58
12.02.03 Start 12 Uhr
13.02.03 140 erster Tag
14.02.03 288 Meilenstand 148 Etmal
15.02.03 377 Meilenstand 089 Etmal
16.02.03 453 Meilenstand 076 Etmal
17.02.03 551 Meilenstand 098 Etmal
18.02.03 666 Meilenstand 115 Etmal
19.02.03 780 Meilenstand 114 Etmal
20.02.03 893 Meilenstand 113 Etmal
Durchschnitt 111 Etmal, 4,6kn/Std.

17:32 Der Anker ist gefallen und der erste Eindruck: DUISBURGER ZOO. Ueberall bruellen Seeloewen, liegen faul in der Sonne, in leeren Fischerbooten, auf den Gehwegen, am Strand, auf Parkbaenken. Unglaublich. Keiner interessiert sich fuer die Tiere. Sind halt wie die Tauben in einer deutschen Fussgangerzone. Neugierig kommen sie an die Lady, stecken den Kopf aus dem Wasser, bruellen kurz ihr Besitzanspruch heraus. Das hoert sich ungefaehr wie folgt an: >>Huhubr Uhiuhiuhi Oeoeoeoeoeo Broeh<<. Die Biologen unter uns wissen damit wahrscheinlich mehr anzufangen als wir. Ein romantischer Fischerort, uns werden viele Fragen gestellt. Wir haben in Panama nicht ausklariert und warum wir hier sind, nun ja, wir haben ein Motorproblem. Kritische Blicke. Wo unsere Quarantaenebescheinigung ist, welche ich im Aufraeumwahn entsorgt habe und ueberhaupt. Mit ueber 80 Dollar duerfen wir 20 Tage bleiben, wir handel noch mal 10 Dollar runter. Stunde Intertnet 5 Dollar, Bier nen Dollar und ueberhaupt merken wir an den Preisen, dass wir im Pazifik angekommen sind. Muede sind wir, unsere Koerper merken, dass jetzt kein Wachegehen mehr angesagt ist und prompt kommt der Hauptwunsch durch: Essen, Trinken, Schlafen.

11:50 Wasser rauscht, abwechselnd sitzen Micha und ich auf dem Vordeck, duschen den Dreck weg und machen uns landfein. Micha bekommt gerade ein Gesicht, hatte sich hinter Bartwuchs versteckt.
Auch die Lady wird aufgeraeumt, das Seebett abgebaut, wir wollen uns ja nicht schaemen muessen.

Die Kueste der Insel Christobal ist bunt, eine Wohltat fuer die Augen nach soviel blau! Vulkanisches Gestein in Schwarz, Braun, Rot, die Huegel gruen, gruen, gruen. Wir werden immer neugieriger…

07:12 Irgend jemand steht suedlich von uns und faechelt nen bisschen Wind rueber. Die Sonne ist gerade aufgegangen. Nen bisschen spaet, genau eine Stunde zu spaet, aber das ist auch klar, weil wir unsere Uhren noch nicht umgestellt haben. Machen wir erst am Ankerplatz.

Steuerbord kommt der Berg Conspic in Sicht. Alles ist wolkenverhangen, diesig und unwirklich. Wir muessen noch um den Sueden der Insel herrumsegeln um unseren geplanten Landfallplatz zu erreichen. Wie immer sind wir wahnsinning neugierig. Wie immer haben wir viel gelesen, Bilder gesehen, im Internet recherchiert und viel diskutiert. Nacher sieht dann alles anders aus. Wir werden sehen.

04:11 Der Wind schlaeft immer noch, ab und an weht es fuer ein paar minuetchen, dann ist es wieder vorbei. Egal, wir haben es nicht eilig,bis zur Ankerbucht sind es noch 40 Seemeilen, die werden wir wohl im Laufe des Tages schaffen.

01:54 Wir stehen 18 Meilen vor den Galapagos Inseln. Nix geht mehr. Mit 2 Knoten werden auf Land zugetrieben. Wachwechsel. Natale ma fragen, was Sie meint. Motor an? Oder lieber Segel runter und warten auf Wind? Wir rollen ganz schoen. Mir ist sooooo muede.

Gerade noch ma raus. Da ist ja doch noch Wind. Also kein Motor. Segel dicht geholt, den elektrischen Gustav eingeschaltet und rundumgeblickt.

Ich hab heute uebrigends das Filetiermesser neu geschaerft. Richtig geschaerft und mir direkt in dn Daumen geschnitten beim Fischfilletieren. Anfaenger. Ich. Natale, ganz die Aerztin, hat ausnahmsweise Mitleid mit mir gehabt und mir nen Pflaster gegeben. Normalerweise krieg ich immer noch den Spruch, dass ich mich nicht so anstellen soll. Hat sie heute gelassen. Hat wohl doch eindrucksvoll geblutet.

00:07 Meinem Schwesterherz vielen Dank fuer die T-Shirt Bestellung. Allerdings muessten wir wegen dem Stoff noch mal nach Trinidad und das ist uns effektiv zu weit. Dort war es auch nicht so schoen wie hier mitten auf dem Pazifik. Vielleicht nimmst Du einfach wegen einer Massanfertigung mit der Allroundkuenstlerin selber Kontakt auf. Was waere denn mit der Suedseeausfuehrung?

00:06 Der TS450 steht mal wieder mit mir auf Kriegsfuss. Der hat ploetzlich ein absolut beschissenes Stehwellenverhaeltniss. Allerdings nur im Bereich zwischen 14.000 – 14.490. Alle anderen Frequenzen klappt er einwandfrei. Das hatte ich schon mal. Dann stimme ich irgendwo auf 14.600 ab und ziehe dann den VFO in den 14.100er Bereich und gut ist. Jetzt geht das nicht mehr. Ich weiss auch nicht warum er das ploetzlich macht. Das ist keine Antennen oder Tunersache, weil ja sonst alle Frequenzen gehen. Wenn man den VFO bei gedruecketer CW Taste, also mit Signal ueber 14.500 nach oben oder unten zieht, dann klackert auch irgendein Relay im Geraet. Irgendein Radioamteur oder Kenwoodmitarbeiter unter den Lesern, der ne Loesung (kein Geruechte und weitere Vermutungen) dazu hat?






  • 00:06
  • 20.02.2003
  • 00°42.60S, 088°48.53'W
  • Pazifik
  • Galapagos/Ecuador
  • 23°C
  • S 2
  • 1

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