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Squid ahoi

Und wieder regnet es. Die Wolken haengen tief und auch mit noch soviel Optimismus kann man keinen Funken Sonnenlicht erkennen. Was solls, wenigstens sind die Temperaturen fuer uns angenehm. Waehrend die Thais bibbern und ihren Kindern warme Muetzen mit Troddeln oder langen Ohren anziehen und schon mal eine Vorratspackung Kleenex kaufen, freuen wir uns darueber, dass die Klamotten mal nicht am Koerper kleben.

Der Lautsprechervorrat ist gekauft und ansonsten passiert nicht viel aufregendes. Das ist doch genau der richtige Tag um Johann und alle anderen in die Geheimnisse des Squidfangs einzuweihen.

Benutzt wird der Koeder oben auf dem Bild der am unteren Ende mit zwei Kraenzen kleiner Widerhaken ausgestattet ist. Gemeines Ding. Nun wartet man auf den Schwarm Squid, Cumi-Cumi auf indonesisch, Sotong auf malay und Pla muk auf Thai. Gerne umschwirren sie die Ankerkette oder sonnen sich ein wenig im Schatten der Lady. Jetzt aber schnell, Koeder an die Leine geknotet, mit elegantem Schwung in die Naehe des Schwarms geworfen und warten, bis einer am Koeder klebt, ein Ruck und schnell rausziehen. Aber jetzt kommts. Die Viecher heissen ja nun mal Tintenfische, und wenn sie am Haken haengen spritzen sie Tinte. Schwarze Tinte. Auch dann noch, wenn sie laengst auf der Lady sind. Grosse Sauerei. Strategisch ist es aber dennoch besser, die Tinte auf dem Boot zu haben, als im Wasser. Denn kaum sehen die verschonten Squidkumpanen die schwarze Wolke im Wasser, haben sie geschnallt, was Sache ist und naehern sich dem Koeder nur noch mit gebuehrendem Abstand. Fazit ist, pro Schwarm ziehen wir nie mehr als 2-3 raus, dann ist Ende. Um an ein ganzes Abendessen zu kommen, braucht man so schon einen ganzen Tag.

Raetselhaft ist uns allerdings noch, wieso die Tierchen ueberhaupt auf den Koeder gehen. Hunger wird es nicht sein, der Koeder passt so gar nichts ins Nahrungsschema, viel zu gross. Nach langen Ueberlegungen sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es sich um Paarungsversuche handeln muss. Da muss man erst mal drueber wegkommen, den Cumi-Cumi aus dem Wasser zu ziehen, der gerade so liebevoll mit seinen Saugnaepfchen mit unserem Plastikkoeder fuesselt.

Allerdings, wer einmal Green Curry Squid gegessen hat, kennt keine Gnade.






  • 21:17
  • 16.12.2005
  • 07°49.33'N, 098°21.20E
  • Ao Chalong / Phuket / Thailand
  • Islands
  • 28°C
  • 2 NE
  • 0,5

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