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Wasser

22:00 Hier auf den Malediven wird die Bedeutung Wasser wieder mal groesser als in den Marinaverseuchten Gewaessern um Malysia und Thailand. Schleppen ist angesagt. Besser: Ich schleppe. Ist halt meine Ausgabe. Man darf mich geruhsam auch den Wassermacher nennen. Mit meinen beiden gelben Kanistern, je zwanzig Liter ziehe ich los ueber die Insel Gan. Ja, im Nazurhafen gibt es einen Wasserhahn, Quellwasser sagen die Einheimischen. Aber Quellwasser in der Eifel ist doch sehr unterschiedlich zu der salzigen Bruehe, die aus diesem Wasserhahn kommt. Das Wasser ist o.k zum waschen, duschen, aber zum trinken nicht geeignet. Die Locals trinken Regenwasser, dass sie an jedem Dach in großen schwarzen Containern auffangen. Gar nicht so einfach, wir muessen ganz schoen rumfragen bis wir Wasser bekommen. Auf dem Betriebshos des Insel finden wir einen Tank, voll bis oben hin und Geld wollen sie nicht haben. Also tapper ich Tag fuer Tag mit meinen gelben Kanistern dort hin.. Es ist heiss, sehr heiss und die zweihundert Meter bis zum Dinghy sind weit, mit zwanzig Kilo Wasser rechts und zwanzig Kilo Wasser links, werden die Arme immer laenger. Im Kopf zaehle ich immer mit. Wie viele Touren habe ich jetzt schon gemacht, wieviele Touren muss ich noch machen, wie voll ist der Tank. Stetig ist die Devise. Jeden Tag 80 Liter. Gestern war es dann endlich so weit, der Tank ist voll. Doch wie lange? Das sind Tage an denen ich mich doch aergere keinen Wassermacher zu haben. Doch ein Wassermacher macht auch wieder Aerger, spuelen, mit Loesung fuellen, Filter wechseln und Sinn macht er ja eigentlich nur mit einer am Motor angebrachten Hochdruckpumpe. Diesel verbraucht man dann doch und ich bin doch wieder froh mit meinen beiden Kanistern loszuziehen. Haelt ja auch jung oder so. Auf jeden Fall leidet man nicht unter Armverkuerzung.

Das Wetter steht weiter mit SW 15 bis zwanzig Knoten. Also mal wieder auf die Nase. Wir warten lieber noch einen Tag, zwei Tage, irgendwann dreht der Wind noch mal fuer 48 Stunden und das reicht uns. Immer mehr junge Leute auf freakigen Booten kommen an und unsere Stimmung bessert sich. So. Es ist Zeit das Logbuch zu schliessen. Ein paar Jobs am Computer muss ich hier in Addu noch machen, von nix kommt nix, letzte Internetmoeglichkeit fuer mich um die Sachen rauszuschicken.






  • 22:00
  • 04.04.2006
  • 00°41.03S, 073°08.79E
  • Addu/Malediven
  • Chagos
  • 29°C
  • 2-3 SW
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