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Inselrundfahrt

20:00 Mit unseren Freunden von der PETIT PRINCE bekommen wir am Morgen einen praktischen japanischen 4wheeler und Juergen schiebt uns langsam ueber Gruen Samoa. Durch die Berge, an Wasserfaellen vorbei geht auf die andere Seite der Insel. Am Strassenrand bieten die Einheimischen BBQ an, was wir ausgiebig geniessen, auch wenn es nicht gerade den europaischen Hygienevorstellungen entspricht. Doch Fahrtenseglermaegen sind einiges gewohnt.

Es ist immer schwer in Worten wiederzugeben was an solchen Tagen die ganze Zeit an Bildern an einem vorbeizieht. Wir finden kleine urspruengliche Doerfer, Kinder begruessen uns, kleben an den Fensterscheiben, an unseren Rockzipfeln, Schweine laufen vor uns her, Huehner fliegen gackernd davon und all diese netten Menschen lachen uns an, winken und gruessen aus ihren offenen Wohnhaeusern. 20 bis 40 Holzpfaehle aus Holz halten das Dach, inzwischen meist aus Wellblech, frueher aus Kokusnussblaettern, ueber dem etwas erhoehtem Betonfundament, das den Lebensbereich begrenzt. Hier, offen zu allen Seiten, findet das Familienleben auf Bastmatten statt, keiner scheint etwas zu verbergen zu haben. Die Kueche, oder besser gesagt, offene Kuechenstelle befindet sich meist etwas abseits unter einem kleinen weiteren Dach.

Unser Ziel ist ein kleines Dorf am oestlichen Ende der Insel. Erst fahren wir an der Stichstrasse vorbei, doch kurze Zeit spaeter drehen wir um und der kleine Toyota kraxelt den steinig, schlammigen Weg am Berghang hoch. Immer wieder fliegen uns Huehner vor die Motorhaube stehen Rinder auf dem Weg oder rasen Schweine durchs tropische Unterholz. Am Fusse der Wasserfaelle ist die Strasse meist neu aufgeschuettet nach dem letzten schweren Regenguss, wo die Wassermassen eine Schneise geschlagen haben. Etwas mulmig wird einem dann, wenn man auf der anderen Seite des Hangs in die Tiefe schaut. Ein LKW mit Menschen kommt uns in einer Kurve entgegen, doch irgendwie passt es und Natale treibt Juergen weiter. >>Nur noch 15 Minuten dann sind wir da. Dort bekommst Du dann auch ein Eis von mir als Belohnung.<< Aus dem Eis wird nichts, dort am Ende der Strasse spricht keiner mehr Englisch und das einzige Geschaeft des Ortes hat kein Bier und kein Eis. Dann finden wir doch noch den Dorfschullehrer, der mit seinen paar Englischbrocken eine etwas muehsame Kommunikation mit uns aufkommen laesst. Wir werden dem Dorfchef vorgestellt und der grummelt etwas von 10 Taler Besuchsgebuehr, wenn wir uns das Dorf ansehen wollen. Wir zahlen brav unseren Obolus und duerfen nun offiziell fotografieren. Natale ueberreicht brav wie es in den Buechern steht unser Gastgeschenk, einen Beutel Kavapulver, das die Einheimischen hier gerne trinken um sich zu berauschen. Des Dorfaeltesten Gesichtszuege verwandeln sich in richtige Freude und wir sind gluecklich ihm diese bereitet zu haben. Wir werden gefragt ob wir ueber Nacht bleiben wollen, doch wir muessen zurueck ueber die gefaehrliche Bergstrasse und wollen das nicht bei Dunkelheit tun. Schade, gerne waeren wir etwas laenger geblieben um mehr von dieser fremden Kultur mitzubekommen, mit dem Dorfchef eine Schale Kava zu vertilgen. Das mit dem Kava werden wir dann morgen auf dem Boot nachholen. Kava soll eine sehr beruhigende, berauschende Wirkung haben. Morgen abend wissen wir mehr.






  • 20:00
  • 27.09.2003
  • 13°49.71S, 171°45.65'W
  • Apia/Samoa
  • Fiji
  • 30°C
  • SE 4
  • -

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