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Eiskalt

13:42 Ich habs ja gleich gesagt. Kalt bleibt kalt und seit dem ich in Duesseldorf bin regnet es. Die ersten Tage war gelinde gesagt vom Jetlag gepraegt. Unter dem Zustand vollkommener Reizueberflutung durch bunte Elemente im Gesichtsfeld kam ich mir vor wie auf einer schwarz, rot- goldenen Wunderpille. Alles rennt und schwirrt. Im Fernsehen, auf der Strasse, auf der Autobahn… Keiner nimmt Ruecksicht auf den Monotasking-Michael. Mark (alias Hein Bloed) holt mich vom Flughafen ab und rast statt rastet mit mir in die Heimat. Alles ist mir viel zu schnell.

Bei Oma von Natale sitze ich in der Kueche. Sauerbraten. Hier ist es ruhiger, bis auf Natale die, zwei Wochen Sockenland reicht schon, voll in der Hektik ist. Hierhin, dahin man will jeden sehen in der kurzen Zeit, alle uebriggebliebenen Heimatprobleme gleichzeitig loesen und ueberhaupt. Doch dann. Ab und an sacke ich einfach in irgendeinen Stuhl oder Sessel, lasse mich fallen, schliesse die Augen und bin fuer ein paar Minuten auf dem Vordeck der Iron Lady, schaue mir den Sonnuntergang an, trinke dazu den obligatorischen Sundowner, stelle mich an die Reling und pinkel ueber Bord… >>Hey! Michael, nicht ueber die Balkonbruestung pinkeln!<<, kommt von Judith in der Kueche, die uns netterweise auch fuer ein paar Tage zu sich aufgenommen hat. Ich strapaziere ihre Telefonrechnung, ihren Weinvorrat und trotzdem darf ich bleiben. Unsere Freunde haben es nicht einfach mit uns. Aber auch wir nicht mit ihnen. Liebe kommt ja immer durch gegenseitige Zuneigung. Was mich am meisten beeindruckt: Die Wasserhaehne, aus denen unendlich Wasser sprudelt. Die Menschen, die wahrend des Hetzens durch die Stadt rauchen, telefonieren und sogar essen. Unglaublich. Ich mich selbst, wie schnell ich mich von allem entfernt habe und anders denke, und fuehle. Die Vorstellung genauso gewesen zu sein und / oder wieder so zu werden. Unglaublich. Aber. Real. Fuer Frank sei bemerkt, dass die zwei kurzen Hosen und vier T-Shirts schnell mit der Hand gewaschen sind. Man traegt in den Tropen wenig bis noch weniger, bedingt durch die Temperaturen.






  • 13:42
  • 13.06.2002
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