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Sonne scheint, Hut auf

05:32 Im Radio, in der Zeitung, ueberall wird regelmaessig der UV-Index durchgegeben. Heute 11+ ueber der Nordinsel, voller Ausschlag, hoeher geht nicht. In den Apotheken gibt es Sonnenmilch erst ab LSF 30 zu kaufen, alles andere ist sinnlos und Augenwischerei.
Auch ich stocke den Iron Lady Haushalt auf, denn man merkt sehr schnell die Agressivitaet der Sonne. Schon am ersten Tag einen leichten Sonnenbrand auf der Nase, nach nur einer halben Stunde im Freien und noch dazu nach jahrelanger Sonneneinstrahlung, unglaublich. Die Aufklaerung hier scheint wirklich zu funktionieren, denn man begegnet kaum braungebrannten Kiwis und in jeder Handtasche findet man Sonnenschutz.

Opua, der Ort, an dem wir liegen, ist eigentlich gar kein Ort, sondern nur eine grosse Marina, ein Faehranleger und sonst nichts. Man ist ein bisschen ab vom Schuss, der einzige Supermarkt hat Preise wie am Bahnhof und ohne Auto kommt man hier kaum weg. Wie gut, dass die Amis hier liegen, denn dort wo viele Yachten mit dem Sternenbanner liegen, wird auch direkt organisiert, koordiniert und geplant. Morgens um 8 laeuft ein Netz auf UKW wo Mitfahrgelegenheiten und andere Dinge angesagt werden. Das war in Trinidad so, in Panama und nun auch hier. Dementsprechend finde ich mich mit 6 amerikanischen Blondinen in einem Mini-Van auf dem Weg nach Pahia, dem naechstgelegenen Ort. Die Damen haben alle schrecklich viel Angst, da die Kiwis so wild fahren, und meine Sitznachbarin krallt sich bei jeder Kurve an meinem Arm fest und quieckt wir ein kleines Ferkel, die Arme. Ich kann eigentlich keinen Unterschied zum Fahrverhalten auf einer deutschen Landstrasse sehen, ausser natuerlich der falschen Seite.

Pahia selbst ist ein absoluter Touristenort, Motels, Cafes, Souvenirs, und ein grosser Anleger fuer Ausflugsboote. Von hier aus kann man durch die Bay of Islands cruisen, Delfine gucken, Strandausfluege machen usw. Die Moewen kreisen ueber dem Wasser, sehr zutraulich und fast aufdringlich, da sie wie ueberall auf der Welt an solchen Orten gefuettert werden.

Trotzdem ist es irgendwie schoen auf den Terassen der Cafes zu sitzen, aufs Wasser zu schauen und diese ganz andere Atmosphaere in sich aufzunehmen. Die Preise schocken mal wieder, aber wir befinden uns ja nun auch an DEM Urlaubsort Neuseelands schlechthin. Es hilft alles nichts, wir muessen irgendwie versuchen, mobil zu werden. Entweder ein Auto mieten, kaufen, leihen, oder, oder….

So, das war es fuer heute, gleich gibt es ein Abendessen auf der italienischen Yacht Amaltea, ein 20 Meter Schiff mit bezahlter Crew und gutem Wein, was will man mehr?






  • 05:32
  • 04.12.2003
  • 35.18.99S, 174°07.47E
  • Bay of Islands / NZL
  • -
  • 26°C
  • - 1
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