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Afrika

Irgendwas um die 23 Meilen waren heute mehr oder weniger zu motoren. Der Ankerplatz war beschissen, wie auf offener See. Jetzt in den Fluß hoch. Na, dass kann ja was geben. Wir müssen über die Sandbank mit 0,8 Meter bei Niedrigwasser. Auflaufendes Wasser und 20 Knoten Wind aus SE. Och ne, muss das sein? Reicht es denn nicht? Schon eine Stunde vor Hochwasser sind wir an der Barre, kreuzen im NE und scheißen uns in die Hose. Ich mein, früher sind wir in der Waddensee gesegelt mit weniger als ner Handbreit Wasser unterm Kiel, meist in letzter Minute an der Schleuse gewesen und jetzt machen wir uns wegen ner Sandbank in die Hose. Was soll’n das? Aber so ist das nun mal,nach zu viel Pazifik und Indic für Barfußsegler.

Der NE frischt weiter aus und als es endlich so weit ist, merken wir, dass hier irgend jemand sich vertan hat oder mit nem Saugbagger unterwegs war. Die ganze Sandbank hat an keiner Stelle weniger als 8 Meter Tiefe. Mit auflaufendem Wasser geht es um die 7 Knoten ins Labyrinth aus Untiefen und brechenden Seen. Die Wegpunkte stimmen weitestgehend und nach acht Richtungsänderungen liegt Inhambane vor uns. Schnell geschrieben, aber nen ganz schoen weiter Weg.

Inhambane. Wir schmeissen den Anker, die Seekuh pullt an den Kay und wir betreten den afrikanischen Kontinent. Maya kommt überhaupt nicht klar. Laufen? Was ist das. Es wackelt ja gar nicht. Schnell auf den Arm, in Sicherheit.

Der Habourmaster, David, ein gemütlicher Schwarzer ist freundlich. Ne, einklarieren heute geht nicht mehr. Alles zu. Wochenende. Montag. Genau.

Montag, denken wir uns auch. Wir sind total fertig von den letzten zweieinhalbe Wochen auf See. Wasser gibt es an der Jetty aus’m Hahn. Diesel an der Jetty in Fässern und nen Markt, ne kleine portugiesisch anmutende Stadt und viele nette Menschen. Gut.

Wir schaffen gerade noch ein Bier, ein Tonic und ein Wasser. Eine Krautkrämerladen schreibt selbstherrlich >>Supermercado<< an seine Fensterscheiben. Wir fühlen uns zurueckversetzt in das Jahr 2001, als wir zum ersten Mal auf den Kapverden das Land küssten. Ich könnte jetzt stundenlang so weiterschreiben, aber mir fallen die Augen zu. Isch kann nich mehr. Es pfeift. Fred vom Wetter hatte Recht mit seiner Front. Gut, dass wir jetzt hier in Sicherheit liegen. Morgen mehr aus Phantasiealand.






  • 20:37
  • 03.11.2006
  • 23°21.95S, 035°22.59E
  • Inhambane/Mozambique
  • Richards Bay/Süd Afrika
  • 26°C
  • 5-6 NE
  • 0,5

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