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Baustelle

So, jetzt haben wir den Salat, bzw. die Baustelle. Das beschichtete Sperrholz für die Achterkabine ist gestern Nachmittag noch pünktlich zum Wochenende geliefert worden. Gestern abend noch nett mit unseren neuen deutschen Freunden im Cockpit gesessen, während Maya deren Kindern gezeigt hat, was man auf einem Schiff alles an Unsinn anstellen kann und heute sieht es hier aus, als hätte ne Bombe eingeschlagen. Ist ja klar, denn die Hälfte von Mayas Kabine diente nebenher als Rumpelkammer und wer Kinder hat weiss, dass auch Kinderzimmer des öfteren eher selbigen ähneln. Dieser ganze Kram, nebst Matratzen ist nun übers ganze Boot verteilt, drinnen versteht sich, denn hier kann es schon mal unerwartet regnen. Nicht zu vergessen 3 Sperrholzplatten a 2×3 Meter. Ich kann mich mit meinem Bauch kaum noch zwischen dem ganzen Krempel durchzwängen, vor allem der Eingang ins Bad ist blockiert. Hoffentlich kommt das Kind nicht früher. ;-)

Da es eh schon eng genug ist, sind Maya und ich konsequenterweise geflüchtet, erst in die Stadt zum spazieren gehen, am Nachmittag dann zum Kindertreff bei Freunden, während der arme Micha bei 30 Grad im Schatten und Windstelle anfangen durfte, das Holz zu verarbeiten. Die Decke ist fast drin, ebenso eine Wand. Ich bin begeistert, auch wenn der Handwerker noch kritisch die Nase rümpft. Schon jetzt macht das weisse Holze einen riesigen Unterschied. Nur blöd, dass jetzt meine Näharbeiten erst mal wieder zum erliegen kommen mussten, denn dafür ist wirklich kein Platz mehr. Ob wir wohl anbauen können, zweites Stockwerk, oder so?

Gestern haben wir uns noch schnell im Krankenhaus angemeldet für die Geburt, damit die Formalitäten schon erledigt sind. Und auch wenn Micha meint, ich soll mich nicht drüber aufregen, muss ich doch noch eben den Knaller des Tages erzählen. Die Preise für private Krankenhäuser hier in Südafrika sind ganz schön happig, wenn ich mich recht entsinne, durchaus mit Deutschland zu vergleichen, obwohl die anderen Kosten ja um einiges geringer sind.
Halb so wild, wir sind ja versichert, aber nun kommts: Zusätzlich zu diesen überzogenen Preisen muss man fürs Baby alles mitbringen: Windeln, Decken, Wickelcreme, Wattebäusche, Milch, sollte man sie denn wollen, Kleidung und sogar die SEIFE! Statt kleiner Reisetasche wird ich wohl mit nem Überseekoffer anrücken müssen. Verrückte Welt.

Genug geärgert, morgen geht es erst mal weiter mit der Achterkabine. Endspurt ist angesagt. Da fällt mir ein, als ich mit Maya soweit schwanger war, hatten wir auch das Chaos im Boot, da ich die Vorpiek weiss gestrichen hab. Bei 35 Grad mit Atemfiltermaske vorne im Bug mit dem dicken Bauch, das war auch toll. Diesmal hab ich Glück und darf Maya zu ihren Terminen kutschieren und mich von anderen Müttern mit Kaffee und Kuchen bewirten lassen. ;-)






  • 20:39
  • 24.02.2007
  • 34°02.49S, 025°02.65E
  • Knysna/Süd Afrika
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