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Schwerwettertraining mit der YACHT.

Das segelt Axel doch mit links.

Das ist Axel. Dem Ingenieur ist nichts zu schwör, fällt mir zu Axel ein, wenn ich so mit ihm auf der MARLIN segele. Auf jedem Fall gehen an Axel keine Unstimmigkeiten unkommentiert vorbei. Ob es die Differenzen in unseren elektronischen Kartensystemen oder der Lösung von technischen Problemen ist. Offen frage ich Axel nach seiner Lebensphilosophie und er antwortet mir auf den Punkt gebracht: „Ich bin und lebe Ingenieur und Verfahrenstechnik.“ Das ist eine ehrliche Aussage und als Skipper Micha lernt man, dass man seine Mitsegler & Mitmenschen am besten einfach so nimmt und belässt wie sie sind. Am Ruder ist Axel der Boss. Unserer MARLIN lässt er nichts durchgehen, legt einen graden Strich mit maximaler Geschwindigkeit auf den Plott. „Mensch Axel. Du steuerst ja fast so genau wie der Autopilot. Und das lässig mit links!“ Weiter geht es voll Stoff gegen den Wind. Muss ja mal gesagt werden. Wir haben und werden kein Rückenwind auf diesem Törn haben und da komme ich zur Definition Schwerwetter.

Schwerwetter bekommt man heute in der Regel nicht mehr ungewollt. Die Wetterprognosen sind so genau, dass die Schlechtwetterphasen mit fast wissenschaftlicher Genauigkeit prognostiziert werden. Ist Schwerwetter somit Vergangenheit? Nein. Die Genauigkeit der Prognosen nimmt im Quadrat zur Reisezeit nach dem dritten Tag ab. Daran ändert auch Meeno Schrader nichts. Schwerwetter ist nach meiner Definition somit nur möglich, wenn man zu einer Trans Ozean Passage startet, wo die geplante Reisezeit zum nächsten Hafen weit mehr als drei Tage und wohlmöglich in einem Tiefdruck frequentierten Seeraum befindet. Wie zum Beispiel der Nordatlantik Passagen: Bahamas – Bermudas, Bermudas – Azoren und Azoren – Europa. Bei Schwerwetter wird die tatsächliche Taktik auf jeden Fall sein, den Starkwind raumschots abzuwettern. Auf unserem jetzigen Schwerwettertörn machen wir eher aus frischen Winden zwischen 20-30 Knoten, Starkwinde durch das Gegenanaufkreuzen durch Addition mit unserem Fahrtwind. 35-40 Knoten sind mit der MARLIN weitestgehend kein Problem. Das Problem ist eher der Faktor Mensch, der in der SchĂĽssel drin sitzt und durch Gravitation umhergeschleudert wird, mit entsprechender Seekrankheitsanfälligkeit. Und das ist, was uns derzeit bevorsteht auf dem Weg nach La Coruña…

Wir sind unterwegs nach Falmouth und werden uns die Nacht um die Ohren schlagen. Zum Sonnenaufgang werden wir Falmouth erreichen. Auf marinetraffic.om kann man uns verfolgen. Suchst Du nach MMSI 211606420, findest Du die MARLIN auf der Echtzeitkarte. In der Biskaya selber wird das nicht mehr funktionieren, aber im KĂĽstenbereich.

An dieser Stelle muss jetzt mal ein bisschen Werbung sein. Die AtlantikĂĽberquerung mit der ARC vom 12.11.2017 – 16.12.2017, Las Palmas nach St. Lucia hat noch zwei freie Plätze. Leider sind zwei Mitsegler, aus dem einst vollgebuchten Trip aus gesundheitlichen GrĂĽnden abgesprungen. Das ist Deine Chance. Wenn Du Zeit und Lust hast und den Mehrwert der MARLIN erkennst, meldest Du Dich am besten ĂĽber das Kontaktformular.



Du willst auch mal mit? www.marlin-expeditions.com


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  • 20:30:00
  • 10.10.2017
  • 50°13.5300'N, 004°18.3700’W
  • 300°/ 4kn
  • Englischer Kanal
  • Falmouth
  • 16°C
  • 20kn/W
  • 2m

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