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SIP im Untergrund

Skippers Workout

Nett andere Leute durch die Weltgeschichte zu schippern bedarf ja nun einer gewissen Ausbildung. Die seemännischen Scheine sind die Basisvorraussetzung um SIP zu werden. Doch so ein Schein heißt noch lange nicht, dass damit auch sichergestellt ist, dass die MARLIN erfolgreich auf der anderen Seite des Oceans ankommt und schon mal garnicht, dass Kunden und Eigner glücklich sind und der eingesegelte Umsatz dazu führt, dass die Kosten des Kutters gedeckt sind. Vielmehr muss ein SIP auf der MARLIN das definitive Multitalent sein. Ob nun das Stehen auf dem Kite Bord dazugehört stellt sich nach dem letzten Logbuchbericht von Stefanie zu Diskussion.

Der SIP muss nebst selbstbewußt (Womit Stefanie definitiv kein Problem mit hat :-) muss der SIP vor allen Dingen eins können. Kochen. Nur ein satter Mitsegler ist ein glücklicher Mitsegler. Dann muss der SIP sich zu handwerklich zu helfen wissen. Zwei linke Daumen geht garnicht. Um einen Monteur von Land zu rufen, dazu fehlt definitiv die Zeit. Also sind handwerkliche Fähigkeiten unabdinglich. Ich meine hier überdurchschnittliche Fähigkeiten! Stefanie kann sich heute selbst beweisen. Level 4 ist angesagt. Der Pegelschalter im Grauwassertank ist defekt. Also muss der Deckel des Tanks im Kiel der MARLIN geöffnet werden und ein neuer eingebaut werden. Vor allen Dingen eine recht geruchsvolle Angelegenheit. Eng ist es hier. Man muss Gummiarme haben. Ich superweise Stefanie. Alles in allem schafft Stefanie das alleine. Das ganze ist mit ordentlich Fluchen und Grummeln begleitet. Im Ernstfall, also als alleiniger Skipper an Bord, wäre zwar Kommunikation mit mit der Boden station, also mir zum Beispiel in Deutschland, über e-mail notwendig gewesen, aber sie hätte ihr Ziel auch ohne mich erreicht. Unser SIP zeigt vor allen Dingen ein wichtiges Charaktermerkmal: Durchhaltevermögen. Schlimm wäre nur, wenn zum gleichen Zeitpunkt die Zigaretten ausgehen würden, weil die Ruhepausen dann nicht gewährleistet wären. Noten gibt es auch. Stefanie bekommt eine Zwei minus. Na. Das ist doch super. Ich lobe fett. Stefanie ist zu Recht stolz und der Grauwassertank wird wieder rechtzeitig automatisch abgepumpt ohne das es im ganzen Schiff stinkt wie Hölle. Ziel erreicht.

Aber auch ich darf werkeln, nebst Grauwassertank repariere ich einen Splint am Vorstag, die Dusche an der Badeplattform bekommt ein neues Gehäuse, dass natürlich nicht einfach passt. Das Schloss der Hecktüre zum Keller funktioniert auch wieder. Das Steuerrad hat drei gebrochene Speichen, die der nette Vedha von “Curacao Professional Welding” schweißt das schnell, unkompliziert und günstig. Mensch. Klappt ja mal alles wie am Schnürchen. Jetzt muss nur noch der Lederbezug des Steuerrades wieder an seinen Platz. Gut aussehen soll das auch noch. Na dann. Nebenbei wird der Kühlschrank repariert und tausend andere Kleinigkeiten. Zugeschaut und mitgebaut. Aber fertig ist Stefanie noch nicht. Sie erreicht das nächste Level. Erika, der Generator läuft zwar und hat sich auch mit dem SIP angefreundet, aber trotzdem steht der Austausch der Wasserpumpe, Zahnriemen und Impeller, sowie eine typische Inspektion auf dem Aufgabenzettel der strebsamen SIP. Da wird Stefanie demnächst wieder viel fluchen. Wohlauf.

Morgen kommen unsere neuen Gäste.




  • 22:00:00
  • 09.02.2018
  • 12°04.7298´N, 068°51.5530´W
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  • Curacao / Spanish Waters
  • Curacao
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