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Endlich los Richtung Los Roques

Proteingewitter

Am gestrigen Tag habe ich mal etwas tiefer in die Tasche gegriffen. Die alte Angel, Geschenk von der Schwiegermutter Brigitte vor 16 Jahren zeigt wirklich Alterserscheinungen und das UV Licht hat nun doch seinen Teil dazugetan um das gute Stück zu zerlegen. Es bleibt quasi beim gleichen Modell, nur die Spule wird eine Nummer größer. Aber nicht nur eine neue Angel zieht auf der MARLIN ein. Auch 2kg Yellowfin Thun vom Markt und 2kg Marlin. 5 Euro pro Kilo ist wirklich nicht zu viel. Mit Cornelia und Gunther kaufen wir im Supermarkt alles ein um eine Woche autark zu sein. Das es außer günstiges Bier auf den Roques etwas zu kaufen gibt wage ich in Zweifel zu stellen.

In der Prickley Bay hat sich nicht viel verändert. Am Dienstag Abend treffen sich eine Handvoll Segler um die Bar zu Happy Hour. So auch wir. Um 20 Uhr wird wieder Power Trivia gespielt. Horden amerikanischer Privatuni-Medizinstudenten, feinst geschminkt wohlhabend und durchtrainiert, sitzen an den Tischen. Wir können nicht mitspielen, weil es alles Fragen sind die in der amerikanischen Geschichte ihre richtigen Antworten finden. So werden es dann doch ein paar Bier mehr und zum Schluss fahre ich Schlangenlinien zurück zur MARLIN. Angst? Wovor? In Grenda gibt es kein Alkohol- oder Drogenverbot für Fahrzeugführer. Solange der Fahrer es bis zum eigenen Auto schafft und meint er kann noch fahren, darf er das auch. Baut er einen Unfall unter Alkoholeinfluss, wir das allerdings speziell untersucht. Cooles Land. Hier könnte ich einziehen.

Heute geht es dann nach dem Frühstück auch los. Am Ende des Monats fliegt Skipper Jan nach Deutschland. 3 Monate auf der MARLIN reichen ja nun auch. Kurz danach ist dieser Törn auch schon zu Ende. Danach kommt die neue Skipperin Stefanie nach Bonaire geflogen, die von mir auf der MARLIN eingearbeitet werden wird. Na. Da sind wir alle ja sehr gespannt. Vorgestern sind gute Nachrichten aus Cuba gekommen. Der Hafen und die Anchorage von Cienfuegos, für Wochen geschlossen gewesen, sind wieder offen.

Kaum aus der Prickley Bay raus beißt auch schon der erste Fisch. 15 Minuten später der zweite Barrakuda und und nach einer Stunde und einem weiteren Barrakuda erteilt die Crew selbst Fischverbot. Gute Angel und gute neue Köder, die ich speziell für Fischen bei hoher Geschwindigkeit ausgesucht habe. Leider ist Die Gegend für Barrakuda bekannt. Na vielleicht später noch mal. Ich drücke Jan meine Haarschneidemaschine in die Hand. “Kannst Du mir bitte die Haare abschneiden? 8mm soll es sein.” Jan grinst und 20 Minuten später sehe ich so aus, wie ich Cuba vor 2 Jahren zum letzten Mal verlassen habe. Schnittig!

Das Kielwasser gurgelt. Es ist angenehm heiss und der Bordalltag spielt sich ein. Wir segeln wie üblich auf dieser Strecke mit 50 Meilen Sicherheitsabstand zur venezolanischen Küste, die als unsicher gilt. Erst auf Höhe Blancilla werden wir dann die Roques direkt anlaufen und vorschriftsmäßig einklarieren. Die Roques gelten als Urlaubsgebiet der besser gestellten Venezolaner und sicher. Vorfälle unbekannt. Wird schon werden.

+++ SAIL EXPEDITION +++
+++ 1.000 Meilen FASTSAIL Törn nach Cuba +++
+++ Atlantiküberquerung West-Ost. Noch ein Platz für eine weibliche Mitseglerin frei! +++
+++ Mittelmeer 2018 +++

Buchst Du hier: www.marlin-expeditions.com




  • 12:30:00
  • 24.01.2018
  • 12°01.8555´N, 061°59.7308´W
  • 270°/ 6kn
  • Caribbean Sea
  • Los Roques / Venezuela
  • 30°C
  • 90°/15kn
  • 2m

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