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In inniger Umarmung und tiefer Liebe

Mastkontrolle vor dem nächsten großen Schlag

Wnuk im Masttop. Wer hätte das vor einem Jahr gedacht? Wnuk wieder auf Fahrt. Am Morgen um 8:00 habe ich mit der aufgehenden Sonne den Anker gelichtet. Jan hat den Bug der MARLIN durch die Einfahrt der Faro Lagune Richtung Kanaren gedreht und die Crew, bestehend aus Karin, Björn, Martin, Martin und Martin haben die Segel gehisst. Ich, dass siebte Rad am Wagen habe meinen Skipperenergiebeutel in Tarifa wieder aufgetankt, schaue nach vorne am Bug stehend ins Blau. Viel Blau. Wir verlassen Culatra, wo ich doch eigentlich so gerne fahrtenseglerisch ein paar Wochen hier geblieben wäre und nicht nur einen einzigen Tag und eine einzige Nacht, in der der ROCNA mal wieder verläßlich uns MARLIN am Platz gehalten hat, währen eine Handvoll anderer Schiffe um uns herum wie neu ausgewürfelt an neuen Ankerplätzen und trocken liegen. War doch gar nicht so viel Wind, denke ich mir. Na so was.

Na so was! Da fliegen wir schon durch die Nacht mit funkelnden Sternen über uns, das Heckwasser gurgelt, die Crew bekommt Seebeine, die Meilen purzeln auf dem GPS. Es ist mal wieder unmöglich schön, unglaublich romantisch, so wie gestern, als ich den Mast der MARLIN ganz weit oben, himmelhoch jauchzend fest, innig und in tiefer Liebe umarmt habe. Den Blick über Culatra schweifend habe ich das stehende Gut der MARLIN überprüft, nichts gefunden was wirklich zu bemängeln sei. MARLIN hat mir das GO! gegeben. Ich ihr mein Vertrauen. „Segel mich. Jetzt! Fest!“ Es hat ganz schön gewummst bei der diesjährigen Biskayaüberquerung. Das ich da in den Masttop gegangen bin hatte schon seinen Grund gehabt. Sicher, das nichts ist, war ich mir nicht. Doch alles gut. Johann dagegen hat Schnupfen, es tropft an der Kühlwasserpumpe. Korrosion. Wir ignorieren das jetzt mal, die Wettervorhersage für die nächsten Tage sieht kein Stück nach Leichtwind und Motorstunden aus. Ganz i m Gegenteil: Windig wird es aus Nord. Endlich mal wieder Wind von hinten. Dazu steht drei bis vier Meter Welle von der Seite, typisch für das Seegebiet.

Die Zeit ist vorangeschritten. Aus Madeira nichts geworden. Am Donnerstag um 12 Uhr wollen wir im Hafen von Las Palmas sein, den Geruch des Marktes, der Früchte und der Gewürze kann ich bis hierher riechen. Dort warten hunderte von Schiffen, machen sich klar für die ARC, bei dem die MARLIN nun auch dabei sein soll. Jan darf sie fahren, ich werde MARLIN im Januar ab Saint Lucia übernehmen. Bis kurz vor dem Start werde ich dabei sein. Hat auch seinen Grund. Denn eigentlich wollte ich doch mit meiner Familie nach der Weltumsegelung 2007 Las Palmerianer werden. Zu viele Gründe gab es, die dagegen sprachen. Ich bin gespannt wie es diesmal wird.



Atlantiküberquerung mit der MARLIN im Rahmen der ARC

Zwei Plätze sind kurzfristig frei geworden. Für Last Minute Bucher haben wir den Preis runtergesetzt. Du bist dabei. Buche Deinen Platz hier: www.marlin-expeditions.com




  • 23:59:00
  • 05.11.2017
  • 35°53.0049'N, 009°25.3881’W
  • 251°/ 8kn
  • Atlantic
  • Las Palmas / Gran Canaria
  • 19°C
  • 3,5

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