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Fahrt aufgenommen

Die Zivilisation ist wieder erreicht

Es rappelt ordentlich in der MARLIN. Ich muss erst mal reffen gehen.

Wir haben unser AIS mit dem Verlassen der venezolanischen Hoheitsgew├Ąsser wieder auf Senden eingestellt, sind in Marinetraffic also wieder sichtbar. Nur so als Info, f├╝r die ganz vernetzten. Bonaire liegt 9 Meilen querab und wir segeln grade in eine dickes Wolkenfeld. Sicherer Indiz, dass der Wind nachher weg sein wird. Im Moment noch platt vorm Laken und die ganzen Frauen liegen in der X-Stellung auf dem Bauch im Bett, um den besten Halt bei der Wackelei zu haben.

Am meisten Spa├č hat uns, w├Ąhrend der eher f├╝r hohe Breiten typischen Regeng├╝sse und Starkwindphasen am Morgen, unser Pilothouse gemacht. Hier spielt das Leben, man kann sich easy festhalten, rausgucken und trotzdem trocken und warm bleiben. Ziemlich genial. Vor allen Dingen wo wir uns jetzt auf Gustav verlassen k├Ânnen der das Boot steuert.

Inzwischen ist es vier Uhr am Morgen. Meine Wache geht noch bis um f├╝nf. Ich werde mal die neuen Wetterdaten abrufen ├╝ber Kurzwelle. Noch 38 Meilen bis Curacao.




Ankerfall Curacao

Back in Holland

Trotz freit├Ąglichem Zwangsauslaufen ist auf diesem Trip alles gutgegangen. Zum Fr├╝hst├╝ck auf halber Strecke zwischen Bonaire und Curacao gibt es Tortilla a la Michael und keine 5 Minuten nachdem der letzte Kartoffelkr├╝mel vertilgt ist, tauchen Delfine an der Steuerbordseite der MARLIN auf. Die ersten seit unserem Auslaufen aus Trinidad vor gut einem halben Jahr. In Patagoniene waren wir ja mehr als verw├Âhrnt, wurden st├Ąndig von den Meeress├Ąugern begleitet, doch hier in der Karbik ist es eher eine Seltenheit. 6 kleine Fleckendelfine tummeln sich in der Bugwelle der MARLIN, auf unser Pfeifen hin, schlagen sie Saltos und ├╝berbieten sich f├Ârmlich mit Kunstst├╝ckchen. Nach 15 Minuten sind sie wieder weg, um eine halbe Stunde sp├Ąter mit Verst├Ąrkung erneut eine Zirkusvorstellung zu liefern. Die Kinder und wir sind begeistert. Der Angelhaken bleibt nat├╝rlich leer, aber daf├╝r haben wir ja den Zackenbarsch, den Micha geschossen hat im K├╝hlschrank liegen.

Mittags f├Ąllt der Anker und die Fahrtenseglerzivilisation hat uns zur├╝ck. Internet ├╝ber die LunaWlanNet, 3 Boot mit Kindern in der Nachbarschaft. Lena packt sogleich Zahnb├╝rste und Kuscheltier ein, um die Nacht bei ihren schwedischen Freundin zu verbringen, zum Abendessen gibt es internationale Pfannkuchen auf der CAMINANTE. Auch sch├Ân, nur viel hektischer als das Leben in Venezuela. So schnell wie Lena k├Ânnen wir uns nicht akklimatisieren.

Es ist Samstagabend, so eben legen die Locals irgendwo mit Trommeln los. Karneval? Ist schon der 11.11.? Mein rheinisches Blut denkt nat├╝rlich gleich an Karneval, aber f├╝r Hoppeditz ist es wohl noch ein paar Tage zu fr├╝h. Ich denke, wir brauchen erstmal eine M├╝tze Schlaf nach dem aufregenden Ritt von den Roques zur├╝ck nach Klein Holland.




  • 21:35
  • 02.11.2013
  • 12┬░04.8200'N, 68┬░51.5677ÔÇÖW
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  • Curacao
  • Cuba
  • 28┬░
  • E 6kn
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