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Qualmende Socken

Up and down

Up and down meint ausnahmsweise mal nicht den Seelenzustand des Skippers, sondern die Motion der IRON LADY Crew, hoch den Berg, runter den Berg. Irgendwas um die neunhundert Höhenmeter ist der einfachste Track direkt vom Yachtclub rauf durch den Wald. „Die Sonne scheint. Schule fällt aus, lasst uns die Wanderschuhe anziehen.“ Wir schaffen es erst einmal nur bis zu einer Seichte am Fluss, die Kinder ziehen sich die Schuhe aus und waten durch das eiskalte, knietiefe Wasser, die Capitana sammelte Beeren und ich balanciere über Bäume, die horizontal über dem Gebirgsbach liegen. Da tauchen unsere brasilianisch, neuseeländischen Freunde von der KLEINERBÄR auf, die wohl zufällig den gleichen Plan hatten, den Cerro Bandera zu besteigen.

Ich bin ja eher fuß faul, aber als wir dann nach einigen hundert Metern den eigentlichen Wanderweg erreichen, ergreift mich die Natur dann doch. Nicht nur mich. Der steile Weg nach oben durch den Hexenwald, befestigenden die Chilenen sehr kreativ mit Motorsäge. Stufen und Brücken aus Holz. An den Raststellen ist jede Bank unterschiedlich und alles sehr rustikal, Hinweisschilder ohne Hinweis und steile Wege den Berg rauf. Der Wald ist wild und nicht kultiviert. Die umgefallenen Bäume vermodern, bilden Grundlage für Moose, Pilze und alles wächst wild durcheinander. Alles sehr lehrreich und alle hundert Meter ändert sich die Natur. Wir erreichen den Viewpoint auf 600 Metern und eigentlich will ich gar nicht weiter, Lena auch nicht, aber dann reizt es uns dann doch zu sehr. Mann muss nur an die kurzen Beine der vierjährigen denken.

Lena hält durch, der Skipper auch und die anderen sowieso. Als wir die Baumgrenze erreichen geht es noch einmal richtig steil in die Höhe. Was machen die Chilenen da? Da stellen sie eine Fahne hin. Was auch sonst. So ein kleines Land ist eben auf jeden Berg, jeden Quadratmeter stolz und beschützt ihn vor den bösen Argentiniern. Grade hier unten streitet man sich ja nun mal schon gerne um die eine oder andere Insel mit ein oder zwei Bewohnern. Also besser Fahne drauf. Ist ja auch eine schöne Fahne.

Runter geht es ja bekanntlich immer schneller. Wenn man Knieprobleme hat, stimmt das aber nicht so ganz. Bei den Kindern auf jeden Fall. Die rennen, was das Zeug hält und man wundert sich das sie nicht ins kugeln kommen. Spaß auf ganzer Linie. Jeder hat seinen Spaß, die Capitana ist fröhlich wie selten. Ein gelungener Anfang für Chile.




  • 19:41:00
  • 28.01.2012
  • 54°56.1185S, 067°37.1254W
  • -°/-kn
  • Puerto Williams / Chile
  • Cabo Horno / Chile
  • 16°/990hpa
  • 2-5kn/SW
  • -m

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