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Dingsdumbumdida

Knysna hin und Knysna her, wir haben uns wieder auf den Weg gemacht. Diesmal mit Johanna unserem 24 Jahre alten Benzschiff. Hmm. Der Weg führt nach Süden, durch wunderschöne Landschaft, an wunderschönen Stränden vobei Richtung Kap der Guten Hoffnung. Bettys Bay ist unser Ziel. Hier leben Brycia und Neil von der WINDCHIME, die wir in Neuseeland kennen- und liebengelernt haben. WINDCHIME liegt im Royal Yacht Yachtclub von Capetown und die beiden führen eine Bed & Breakfast Haus nach Ihrer 12 jährigen Weltumsegelung. Man muss allerdings dazusagen, dass nur Brycia hier aus South Carolina/US gestrandet ist. Neil ist in Cape Town geboren.

Kurz bevor wir die 500km hinter uns gelassen haben und der Benz eigentlich gezeigt hat, dass Name und Preis gerechtfertigt waren kommt von achtern: >>Wasser im Schiff!<< Hey, werden wir dieses Problem denn nie los? Ich bleibe cool und grunze zu den Frauen auf der Rückbank: >>Salzwasser oder Süßwasser?<< Bei der ausgiebigen Motorwäsche muss wohl irgendein Schlauch abgegangen sein! Die Klimaanlage entwässert ihr Kondenswasser ins Wageninnere und Natale bekommt nasse Füße. Na so was! Warum wir eigentlich noch nach Cape Town fahren und uns die Marinas dort anschauen ist unklar. Die Entscheidung in Knysna zu bleiben steht eh schon zu 99,9%. Entgegen aller Prognosen wollen wir da allerdings nur bis nach der Geburt unseres Zweiten bleiben. Dann mal schauen, wie wir durch die Heads wieder rauskommen. Es sei denn, es kommt irgendwas dazwischen. Noch beim BQ vorgestern haben wir in etwa 10 Segler kennengelernt die alle mal vor nen paar Jahren in Knysna angekommen sind und immer noch da sind. Ich bin ziemlich busy. Maya wird jeden Tag größer. Die Schuhe passen nicht mehr, sie isst meinen Fisch, mein Lamm, alle Pilze, die Klamotten passen nicht mehr und Papa macht sich Sorgen, wie das so alles weitergehen soll. Um es ehrlich zu sagen, wir machen uns viele Gedanken um unsere finanzielle Zukunft. Knysna ist nicht gerade billig, einer der teuersten Plätze in Südafrika. Ich mein, wir sind seit sechs Jahren ohne festes Einkommen unterwegs um die Welt, ein paar Artikel, ein paar Modems, nen Job hier, nen Job da, die LunaLed und wenn es denn mal knapp wird, dann segelt man einfach in die abgelegene Länder, wo wir selbst mit dem bisschen was wir haben noch leben kann. Damit ist irgendwie Schluß mit zwei Kindern. Jetzt müssen wir uns was überlegen. Natale will arbeiten, die LADY will nach Europa. Und ich weiss gar nicht so genau was ich will. Auch nicht schlecht? So bin ich busy zwischen Singapor, Südafrika und Europa. Gut das es Internet gibt. Resozialisierungsprozeß nennt man das. Aber eins ist klar: Ein Leben in Deutschland können wir uns gar nicht leisten. Ich könnte ja noch stundenlang schreiben, aber meine Frauen wollen zu den Pinguinen. Immerhin sind wir am Kap der guten Hoffung.




  • 09:51
  • 27.01.2007
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  • Betties Bay/Süd Afrika
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