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Knysna

20:38 Der kleine Ort Knysna ist eine Mischung aus Sylt, Brighton und Bretagne. Rund um die geschützte Lagune, auf der sich Wassersportler aller Art herumtreiben, liegen Feriensiedlungen aller Preisklassen. Das fängt bei preiswerten Backpacker Hostels und Bungalows an und hört bei exklusiven Villenvierteln auf, in denen man gut noch ne schicke Werbeagentur aufmachen könnte. Ein weisses Holzhaus auf Stelzen mit Anlegesteg und der Lady davor als neuer Arbeitsplatz, meint Micha, da könnte er fast mit dem Gedanken spielen, in seinen alten Beruf zurückzukehren. Ich glaube mit einem Auge hat er dabei auf die Oyster Company, ein schickes Restaurant geschielt, in dem er dann mit seinen Kunden Etats bei Austern und gekühltem Chardonnay bekakeln könnte.

Fürs erste aber sind wir nur zu Besuch. Allerdings erzählt mir die Dame im Yacht Club Sekretariat schmunzelnd, dass sie vor 30 Jahren mit Mann und 1 1/2 jähriger Tochter mit ihrem Schiff hier ankam und nie wieder fuhr. ;-) Das Clubgebäude liegt in allerbester Lage, natürlich direkt am Wasser, oder auf dem Wasser und hat echt Charme. Auch die Mitglieder haben selbigen, sind alle sehr nett uns hilfsbereit und das beste, die erste Woche liegt man umsonst. Na, das ist doch mal schön, vor allem, nachdem sie uns in Port Elizabeth für den lausigen Mauerplatz mit Staub, Dreck, Fender-kaputt-Garantie und Partymusik inklusive echte Marinapreise abgeknöpft haben.

Nach der Anmeldung mache ich mich mit Maya auf den Weg, die Gegend zu erkunden. Hier gibt es keinen Crime Alert, auch dicke Muttis mit kleinen Mädchen können hier sicher durch die Strassen rollen. Das tun wir, stöbern in den kleine Läden, Boutiquen und Cafes, beobachten Leute und geniessen die Ferienatmosphäre. Das tut gut, der nächste Supermarkt, der fangfrische Seezungen verkauft und das Zentrum sind keine Viertelstunde entfernt. Alles zu Fuss zu erreichen. Kein Wunder, dass alle von diesem Ort schwärmen.. Am Abend zweite Runde in die Stadt, auch dem Skipper gefällts und so wird schnell ein Auto gemietet. Denn ausser dem kleinen Städtchen Knsyna wartet ja noch die ganze Gardenroute, von Plettenberg bis Mosselbay darauf, abgeklappert zu werden. Und vor allem eins müssen wir sehen, die Knysna Heads, den Punkt, von dem Paul uns gestern durch die Einfahrt gelotst hat. Leider hatte er nämlich keine Digikamera dabei, um ein Foto von der Lady zu schiessen.

Das Wetterfenster ist immer noch offen, unsere Mitsegler dürften mittlerweile Afrikas südlichstes Kap umrundet haben und auf dem Weg zum Kap der guten Hoffnung sein. Aber wir bereuen es nicht, diesen Zwischenstopp eingelegt zu haben.

Friede, Freude, Eierkuchen…




  • 20:19
  • 22.01.2007
  • 34°02.49S, 025°02.65E
  • Knysna/Süd Afrika
  • Cape Town/South Africa
  • 26°C
  • 3 SE/1016
  • 0

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