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Gegenmassnahmen

20:19 Morgens nach dem Frühstück beschäftigen wir uns noch einmal ausgiebig mit den Buchten und Häfen, die bis Kapstadt noch auf der Strecke liegen. Irgendwie hatten wir uns den Trip entlang der Küste etwas idyllischer vorgestellt. Ein kurzer Schlag, 2 Tage Urlaub, wieder ein Schlag, zwei Tage Urlaub, schöne Landschaft, nette Fischrestaurants usw. All das gibt es sicherlich, nur sind wir dafür leider mit dem falschen Fahrzeug unterwegs, ein Auto auf der Küstenstrasse wäre besser geeignet.
Man liegt nämlich entweder in Industriehäfen, aus denen man nur mit Taxis oder Mietwagen wegkommt, vor allem, wenn man so einen Ende 8ter Monat Kugelbauch vor sich herschiebt, oder aber man liegt in Buchten vor Anker, in denen man häufig nicht an Land gehen kann, weil die Küste ein Paradies für Surfer ist. Ich sag nur Supertubes. Wer auf gewagte Manöver steht, kann auf den Wellenkämmen mit dem Schlauchboot an Land surfen, wir lehnen lieber dankend ab.

Nun, das Wetterfenster wird wohl doch etwas kürzer sein, so dass es bis Knysna oder Mosselbay reicht. Das ist gar nicht schlecht, bleibt uns doch so die Überlegung erspart, ob wir in einem durch nach Capetown gehen. Problem wäre, schaffen wir es nicht, müssen wir in diversen Buchten auf besseres Wetter warten, ohne an Land zu können, das bedeutet 4-7 Tage auf der Lady. Und das müssen wir uns zur Zeit nicht gemeinsam antun. Maya hat Bewegungsdrang hoch zehn und ist schon im Hafen nachmittags unausstehlich, wenn man sie morgens nicht ausgepowert hat.
Nächster Halt also ein Städtchen an der Garden Route, einem der Highlights von Südafrika, wenn man den Reiseführern glauben darf.

Aber bis zum Fenster, ahhh, ich kann diese Wort nicht mehr hören, sind es noch 2-3 Tage. Schluss mit der Lamentiererei, da Micha ein paar kleine Jobs zu erledigen hat, schnapp ich mir Maya und wir fahren mit dem Taxi in den St. George Park. Wie alle größeren Städte Südafrikas, hat auch Port Elizabeth ein paar sehr alte Parkanlagen im englischen Stil mitten im Zentrum. Alle sind hervorragend gepflegt, der Rasen grün und geschnitten, die Klettergerüste und Schaukeln frisch lackiert, die Blumenbeete frei von verwelkten Blüten. Aber: kein Mensch zu sehen. Keine Mütter oder Kindermädchen mit ihren Sprösslingen, keine lernenden Studenten unter den Bäumen im Schatten oder Sonnenanbeter auf dem Rasen. Der selbe Park in Deutschland wäre gerammelt voll, es ist Hochsaison, Ferienzeit. Unglaublich.
Im Schwimmbad dasselbe Spiel, 10 Uhr morgens, also keinesfalls die Frühaufsteherzeit und Maya und ich haben das ganze Schwimmbad für uns alleine! Nee, nicht ganz, Neben dem Babybecken liegt eine mittelalterliche Lady in Leopardenbikini und brutzelt sich noch ein paar weitere Hautzellen kaputt, alles 20 Minuten legt sie sich in den Babypool, zum abkühlen. Oder damit die Wassertropfen noch ein bisschen mehr Sonnenlicht reflektieren. Na ja, nen Braten übergießt man ja auch ab und an mit Wasser. ;-)
Ein ganzes Schwimmbad also, ein richtiges, kein kleiner 3×3 Meter Pool wie in den Clubs! Das war gut, müdes Kind, glückliches Kind, und der Herr Papa ist auch zufrieden, dass er mal ein paar Stunden damenlos war.

Nachmittags kam noch Besuch von dem kleinen Seguora mit seiner Mama, besser kann so ein Mayatag gar nicht verlaufen. Und wie das immer so ist, strahlt das Kind, sind auch die Eltern glücklich. Und ich lese jetzt noch nen Runde im Almanach und schaue, wo wir denn um Kapstadt rum eventuell unterkommen können, denn, das hab ich noch gar nicht erwähnt, unser Wunschclub in Simonstown ist auf Jahre hinweg ausgebucht. Nee, so lange kann ich aber nicht mehr mit der Kugel warten!




  • 20:19
  • 18.01.2007
  • 33°57.95S, 025°38.05E
  • Port Elizabeth/Süd Afrika
  • Cape Town/South Africa
  • 25°C
  • 2 SW
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