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P.E., the friendly city

14:57 Damit wirbt die 1,5 Millionen Hafenstadt Port Elizabeth. Aber dazu später.
Heute morgen, nach einer durchmotorten Nacht, ein Blick nach hinten und: oh Wunder, die ganze Flottille Segelboote hinter uns. Hinter uns??? Was ist denn da passiert? Keine Ahnung, haben wir wohl in der Dunkelheit still und heimlich alle hinter uns gelassen.
P.E. ist noch 35 Meilen entfernt. Die Stunden bis zum Hafen ziehen sich wie immer. Wind ist immer noch keiner in Sicht, bis 15 Meilen vorm Hafen, dann setzt er ein., Natürlich von vorne, was sonst.

Egal, die Skyline der Grosstadt rückt immer näher, Hochhäuser, Industriehafen, Beachfront, alles, was eine südafrikanische Grosstadt so braucht. Über Telefon informieren wir den Yacht Club, dass wir gerne einen Platz hätten. Kein Problem, erstmal reinkommen, dann werden wir eingewiesen. Und wir werden eingewiesen, aber wie.
In der friendly city sind alle Marinaplätze belegt, frei ist die Mauer. Ok, kein Problem, ein paar Männer nehmen Leinen an, verwickeln sich aber sofort in eine wilder Streiterei über ihre Kompetenzen, wobei sie unsere Leinen vergessen und die Lady fast mit dem Bug auf die Kaimauer knallt. Dankeschön. Es wird weiter gestritten, nach vorne, zurück, im Päckchen, morgen findet ne Regatta statt, da wird der Slip gebraucht. Hick und Hack und hin und her, drei Yachten drehen schon ihre Runden im Hafenbecken, weitere 5 stehen vor der Hafeneinfahrt. Die Diskussionen werden nur unterbrochen von den Fliegern, in deren Startbahn wir liegen, und die jedwede Kommunikation unmöglich machen. Grossartiger Empfang.

Wie gut, dass wir alles mit Humor nehmen können, immerhin liegen wir nach 20 Minuten festvertäut an der Mauer und können aufatmen. Immer mehr Boote laufen ein, das zweite Päckchen an der Fischereimauer wird größer, direkt neben uns renovieren 4 Jungs ein Fischerboot und verteilen großzügig Glasfaserstaub bei vollaufgedrehtem Radio. Langweilig wird uns hier sicher nicht werden, es gibt immer etwas zu gucken!
Morgen beginnt sie Regatta, das wird sicher auch lustig, wenn hier 81 kleine Racing Dinghies keine 20 Meter von uns entfernt ins Wasser gelassen werden! Aber erst bleibt abzuwarten, ob wir bei Niedrigwasser noch genug Wasser unter dem Kiel haben! ;-)

Gleich gibt es Straussengulasch mit Rotkohl, ne heisse Dusche, nen doppelten Whiskey für den Skipper und ne Mütze Schlaf für alle. Und dann, am nächsten Morgen, sieht die Welt wieder ganz anders aus.




  • 14:57
  • 14.01.2007
  • 33°57.95S, 025°38.05E
  • Port Elizabeth/Süd Afrika
  • Capetown/South Africa
  • 28°C
  • 3-4 S/1009hpa
  • -

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