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nach Hause

Schwerer Abschied heute Morgen, alle haben ein paar Tränchen in den Augen stehen, als wir die Tür unseres neuen Heims hinter uns abschließen und zum letzten Mal den verrückten Esel füttern. Auch Maya weiß mittlerweile, was Sache ist, denn der Wagen ist gepackt, alles eingeräumt, das kann nur eins bedeuten: Abschied.

Die Besitzer dieses Kleinods am Fluss sind uns mittlerweile auch sehr ans Herz gewachsen. Steve und Lynn mit ihren beiden kleinen Jungs haben vor 6 Jahren diese kleine altersschwache Farm inklusive Grundstück gekauft und zu einem Ferienparadies für Familien umgebaut. Ein bekannte Urologe aus J’burg hat ihnen dann noch ein Stückchen Land abgekauft und „unser“ Stelzenhaus dorthin gestellt, dass sie in Schuss halten und zum Ausgleich vermieten dürfen. Neugierig stellen wir Fragen über das Leben hier draussen, so weit ab vom Schuss und geben zum Ausgleich ein paar Geschichten Seemannsgarn zum besten. Der Abschied fällt schwer, bestimmt nur halb im Scherz fragt uns Steve, ob wir nicht noch ein paar Wochen in Durban bleiben wollen, um dann auf die Lodge aufzupassen, sie würden so gerne mit den Kindern noch in den Ferien ans Meer fahren. Verlockend, Zwei Wochen auf dem Land, aber die Vernunft ist stärker, der Bauch wird tatsächlich immer dicker und Kapstadt ruft. Irgendwann müssen wir es mal dorthin schaffen, und so kurz vor dem Entbindungstermin 2 Stunden Autofahrt vom nächsten Krankenhaus entfernt wohnen? Das ist uns zu heikel. Tatsächlich werden ein Grossteil der Kinder der Gegend im Auto, bzw. am Straßenrand geboren, weil der Bauer mal wieder zu lange gewartet hat! ;-)

Also kein Lodgesitting für uns in diesem Jahr, und eine Urlaubsverlängerung ist uns zu teuer, denn außer dem Häuschen, müssen wir ja auch noch jeden Tag den Wagen bezahlen, den wir eh nicht nutzen würden. Nächstes Mal holen wir Euch in Durban ab, sagt Steve. Ach ja, nächstes Mal, wie oft wir das schon auf unserer Reise gesagt haben, aber nie wahrmachen konnte…. Das stimmt eine schon traurig.

Da hilft nur eins, Abschiedsfoto, Autotür zu und los. Tatsächliche brauchen wir für die Rückfahrt nur etwas mehr als 2 Stunden, wofür wir auf dem Hinweg zwei Tage gebraucht haben! Wenn man nur die richtigen Strassen kennt! Wahrscheinlich sollten wir endlich aufhören in Längen- und Breitengraden und kürzesten Linien zu denken, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, dann geht es schneller.

Mayas Trauer über den Abschied hält Gott sei Dank nicht lange vor. Zu Hause wartet die Spielzeugkiste, ein Wasserschlauch im Cockpit und, welch Überraschung, neue Nachbarn.

Ein kalifornisches Pärchen in unserem Alter mit ???? Baby! Unfassbar, der Kleine ist zwar erst 8 Monate alt, aber für Maya mit ihrem Baby- und Bemutterungsfimmel zur Zeit genau das Richtige. Die Drei sind auch auf dem Weg nach Kapstadt und werden uns mit Sicherheit in den nächsten Wochen öfters über den Weg laufen.

Überhaupt ist halb Richardsbay hier versammelt, wartet auf das nächste Fesnter, dass sich wahrscheinlich um Mittwoch herum öffnen wird, so dass die Wartezeit für uns sicher nicht langweilig wird.
Verpasst haben wir auch kein Fenster, keine weiteren Boote sind ausgelaufen, wir haben also genau das Richtige gemacht!




  • 20:51
  • 06.01.2007
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