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Auf der Flucht

Heute morgen hab ich mich dann echt über nen dummen Spruch unseres Wetterfritzen geärgert. Hätten wir am Freitag ausklariert, wären wir ja auch gestern losgesegelt, aber egal, Fred meinte was von >>faul<< zu nem alten amerikanischen Seglerpärchen, das sich nun ihm seit vier Wochen von einem Wetterfenster zum nächsten vertrösten lässt und eben auf seinen Rat auch nicht am Freitag ausklariert hat und mir brennt ne Sicherung durch.. Böse Worte kamen über Skippers Lippen und Natale meinte, das wäre zwar gerecht, aber nicht gut für die Erziehung unseres Kindes. Also gut. Ich wiederhole die Worte nicht. Unser next Wetterwindow werden wir mit vermehrtem eigenen Urteil überdenken und vorsichtshalber schon mal ausklarieren. Ist aber alles nicht so schlimm. Wir haben eh im alten Jahr einen Gang runtergeschaltet. Die Pläne, dass ich Ende Januar von Cape Town Richtung Azoren hochjage sind ade. Bis zur Geburt bleibt die Familie zusammen in Cape Town. Wenn wir es bis dahin überhaupt bis Cape Town geschafft haben. Ja, dass war jetzt ein echter Witz, der letzte Satz. Also bleiben wir erst mal bis Anfang März in Süd Afrika. Zusammen geht es uns am besten. Ich will Natale nicht alleine lassen in Süd Afrika und das sie alleine nach Deutschland fliegt, ist nur bis Ende Januar möglich wegen des Bauchumfangs und der Türbreite der Flugzeuge. Ja. Deutschland? Das zweite LADY Baby in Deutschland? Das soll nicht sein. Ja und da das mit den Babys immer alles ziemlich unplanbar ist, planen wir die Zeit nach der Geburt auch nicht. Alles gut auf der LADY. Wir sind entspannter als so manches Mal in den letzten Wochen des letzten Jahrs. Das tut gut. Nachdem ich das Radio abgeschaltet habe, die Skippersicherung ausgewechselt, gehen wir erst mal alle duschen. Kaum vom Kaffee und Tee zurück aus dem Yachtclub erzählt mir mein einer Stegnachbar, dass der auf der anderen Seite raus ist. Ich ahne nichts Gutes. Die eine Achterleine der LADY hat er einfach ins Wasser geworfen. Die Lady hat keinen Festmacher mehr in Luv und drückt ohne Fender auf den Finger. So ein englischer Bavariaidiot. Wenn der mir noch mal unter die Fußnägel kommt. Manchen sollte man wirklich das Führen von Booten jeglicher Art einfach strengstens untersagen. Wieder ne Sicherung eingesetzt. Reicht jetzt. Ich verlasse meine Familie, laufe rüber zur Autovermietung. Übersprungshandlung. Wir brauchen Frischluft. Klare Sache. Eine Stunde später sitzen wir im Auto Richtung Westen, die 1000 Berge Landschaft umgibt uns. Was sollen wir uns weiter in Durban aufregen. Suchen wir Schneewittchen hinter den Bergen und geben uns was von den Drachenbergen die es zu besuchen gibt. Die Wetterfenster können wir auch von da riechen. Inzwischen sitzen wir im B&B (Butter&Brot Herberge ;-) in Pietermartitzburg, Natale studiert die Drachenbergsinfos im Lonely Planet und vielen anderen bunten Broschüren und Maya schläft den 1000 Berge Dornröschenschlaf. Bis zum Wochenende ist uns Segeln egal und wir genießen es in Süd Afrika Urlaub zu machen.




  • 20:07
  • 02.01.2007
  • 'N/A, 0
  • Pietermaritzburg/Süd Afrika
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