• Abschied aus …
  • INTERESTING
  • The main sail…
  • Tag 4 von Sie…
  • Geschichten d…
  • Starkwind auf…
Videos
  • Alles dreht …
  • Griff in die…
 


Entwicklungshilfe

Das mit dem Moped ist prima. Irgendwie gefaehrlich ist es auch, aber hauptsaechlich wenn man bremst. Hab ich schon auf meiner KTM gelernt: >>Wer bremst ist feige!<< Diese Hondas beherrschen hier die Strassen, eindeutig bis mehrdeutig, da gibt es nix. Die Schaltung ist genau andersrum als zu meinen Mopedzeiten und korrupt ist das mit der Polizei. Die verdienen naemlich recht wenig und das reicht nicht zum Leben. Also sind die weissen Touris auf den Mopeds Freiwild. Es gibt nur eins, wenn man die Bullen sieht, reissaus nehmen, Vollgas und nix wie weg. Standardstrafe ist fuer egal was, ohne Fuehrerschein, 4 Teuro. Am besten direkt beim Uebergeben in die Papiere mit einlegen. Unglaublich. Wird man erst mal angehalten, was auf jeden Fall passiert, wird auf jeden Fall abkassiert. So passiert es auch uns natuerlich am ersten Tag. Wir nennen es Entwicklungshilfe. Aber auf der anderen Seite sind wir eben frei. Unser Ankerplatz liegt fernab von oeffentlichen Verkehrsmitteln, sogar das Telefon, um eben mal ein Taxi zu rufen, ist einen Fussweg von 10 Minuten entfernt. Fuer Yachtis gibt es noch viel zu tun hier in Bali, ich mein fuer die Balinesen. Eine neue Marina vielleicht? Mit einer vernuenftigen Ankernmoeglichkeit. Aber warum? Die meisten Touris fallen in Boeings vom Himmel und kaufen und rauschen ja auch ohne neue Marina. So bleiben die meisten wohl nur kurz und segeln dann weiter. Auf unserm Zweirad erkunden wir erst mal wieder Kuta, liegt ja auch schoen nah. Durch die Einbandstrassen lassen wir uns durch die Gassen zwischen all den anderen Mopeds mitfliessen, irgendwann geht es wieder weiter zu Fuss. Es gibt viel zu sehen, doch hauptsaechlich, ein Geschaeft neben dem anderen. Man kann alles, aber auch alles, an Klamotten und Souvenirs kaufen, was man sich vorstellen kann. Die gesammte Spaet 70er Hippieausstattung soundso. All der teure und schoene Schmuck, der auf den pazifischen Inseln, in Tahiti und sondswo fuer teuer Geld verkauft wurde, findet sich hier fuer ein Zehntel, wenn man die 50 Prozent abzieht, die zu verhandeln sind. Na so was. Bali ist wunderschoen, doch auch ein riesiger offener Supermarkt, nicht eine Strasse ohne Hotel, Ressort und ueber all gegenwaertig, das Grosse M von Mac Doof. Die Balinesen sind durchweg immer ganz freundlich und geschaeftstuechtig. Immer wieder laecheln uns Locals an, begruessen uns in Bali, vielleicht auf englisch oder deutsch? Woher, wann, wieso und warum, manchmal kann man sich 20 Minuten nett unterhalten, aber immer kommt dann die Frage, ob wir nicht das oder das kaufen oder ansehen wollen. Vollkommen falsch, wir sind sowieso pleite.




  • 23:00
  • 01.12.2004
  • 08°44.42S, 115°12.80E
  • Serangan/Bali/Indonesia
  • -
  • 30°C
  • 1 VAR
  • -

LOGBUCH ARCHIV

December 2004
Mon Tue Wed Thu Fri Sat Sun
« Nov   Jan »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
Normale Einträge sind rot
Videoeinträge gelb
Beide Bücher erhaltet Ihr von uns mit Widmung & Signierung. Einfach eine mail schicken.

Der Trailer zum Buch

Mit dieser Website wollen wir Dir, liebe Leserin, lieber Leser, die Welt und unsere Reise ein Stück näher bringen. Deine Spende hilft uns, das weiterhin zu tun.