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Werft: 14. Tag – Abschiedsbericht

22:17 Die Lady ist fast wieder in ihrem Originalzustand. Fisch und Schrift auf Backbord sind vollstaendig, Wasserlinie gestrichen, Suellkanten usw. Trotz Regenschauer in den letzten zwei Tagen haben wir immer wieder ein paar Stunden gefunden, um unsere Arbeiten voranzutreiben.

Und morgen geht der Flieger nach Deutschland. Schon ein komisches Gefuehl, gerade jetzt zu fahren und Micha mit all den anderen Arbeiten alleine zu lassen. Seit zwei Wochen sind wir nun in der Werft und in den letzten Tagen hat es richtig Spass gemacht, jeden Tag ein Schritt vorwaerts, jeden Tag sieht man, dass man etwas geschafft hat. Und nun, dass das groebste getan ist, haette ich auf so viele andere Dinge Lust. Das Holz im Cockpit schleifen und neu lackieren, vielleicht im Inneren der Lady noch ein bisschen den Farbpinsel schwingen oder endlich mal der Fussboden in Angriff nehmen. Ganz Dockland 5 wimmelt von arbeitswuetigen Menschen, die ihre Boote verschoenern, es faellt leicht in diesen Eifer einzufallen.

Auf der anderen Seite freue ich mich natuerlich riesig auf Deutschland, Familie und Freunde, alte Orte wiedersehen. Die Taschen sind fast gepackt, wobei sie mir merkwuerdig leer vorkommen, denn auf der Lady befinden sich natuerlich kaum Winterklamotten. Umso mehr Platz ist auf dem Rueckweg fuer Schokolade und Buecher. Aufgeregt bin ich schon, sehr sogar, nur dass ich in der letzten Zeit kaum Gelegenheit dazu hatte, darueber nachzudenken. Doch heute abend, beim woechentlichen Treffen der Yachties in einer Kneipe in Whangarei, dem letzten Abend, wo alle immer wieder fragen, wann der Flieger denn geht, werde ich schon nervoes und schaue noch mal schnell auf mein Ticket, ob ich mich nicht vielleicht im Datum vertan habe.

Morgen frueh geht es los, von Freunden haben wir ein Auto geliehen und Micha wird mich nach Auckland bringen, Zeit genug, noch ein bisschen die Stadt anzuschauen und abends beginnt dann die lange Reise, fast 24 Stunden reine Flugzeit. Eigentlich ja ziemlich lang, aber verglichen mit den fast zwei einhalb Jahren Segelzeit ein Katzensprung.




  • 22:17
  • 27.01.2004
  • 35°50.66S, 174°32.02E
  • Whangarei/ NZL
  • 20°C
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