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sweet water

20:22 Der ruhigste Ankerplatz seit Wochen. Die Einfahrt zum Rio war dann doch etwas tricky, denn die Sandbaenke auf der Karte waren ganz wo anders, aber mit der Hilfe eines vorbeifahrenden Krabbenfischer haben wir es dann doch bei Flut ueber die Baenke geschafft. Jetzt liegen wir da. Sonnenbrand, muede und morgen schauen wir uns die Werft an. Kein anderes Segelboot, die Werft, ein in den Urwald geschlagener Arbeitsplatz, ein paar Wellblecharbeitsstaende, ein Restaurant fuer die fuenfzig Fischer, die hier ihre Boote liegen haben. So soll es sein, ausser arbeiten kann man hier gar nichts tun und wenn wir den Platz morgen fuer gut befinden und alles mal wie am Schnuerchen klappen sollte, dann sind wir genauso schnell wieder hier weg, wie wir hier angekommen sind. Bingo.

09:17 Wir sind wieder unterwegs, die Werft ruft. Um sechs ging es schon aus den Federn, denn wir befinden uns ja wieder in Tidengewaessern und muessen mit auflaufender Tide in den Rio Chepo einlaufen, in dem sich die Werft befindet. Laut der charmanten Elektra wird die Fahrrinne regelmaessig ausgebaggert, es sollte also kein Problem geben. Aber wer weiss das schon. Das vorliegende Kartenmaterial ist nicht berauschend, aber wir haben ja auch noch Augen im Kopf und ein Echolot.

Grrrrrrrrrr, machte gerade die neuerworbene Hochseeangel, Michas ganzer Stolz. Keine 2 Stunden im Einsatz haben wir den ersten Fisch am Hacken, gut 3 Kilo schwer, schnell den Kuehlschrank anschmeissen!
Keine 20 Minuten spaeter der naechste Biss, doch leider wollte dieser nicht in unsere Pfanne und hat sich losgerissen. Micha hat ganz glaenzende Augen, so ein tolles neues Spielzeug! Nun scheint die Zeit der verlorenen Koeder endlich vorbeizusein.

Ach ja, und nun zu Evas Sorge wegen unserer und ihrer Zaehne. Vor laengeren Toerns auf einsame Inseln lassen wir unsere Beisserchen immer nochmal checken, fuer ausgefallene Kronen haben wir Kleber an Bord und genuegend Schmerzmittel fuer den Ernstfall. Wir wuerden ja gerne aushelfen und eine Aerzteliste erstellen, aber ehrlich gesagt, war der einzige Arzt den wir bisher aufgesucht haben ein Zahnarzt in Portugal, lange her!
Am besten erkundigt man sich vor Ort bei den Fahrtenseglern, die schon laenger in dem jeweiligen Land liegen, die haben immer die aktuellsten Informationen, nicht nur ueber Aerzte.
Und Seemannsgarn ueber Schreckgeschichten mit Aderlass, Zauberei und Hexenbeschwoerung kennen wir auch nicht. Es scheint, dass Fahrtensegler weniger krank werden, oder sie reden nicht drueber. Oder aber das Boot ist einfach zu haeufig krank, als dass man sich ueber die eigene Gesundheit Sorgen macht…




  • 20:22
  • 15.01.2003
  • 08°55.49'N, 079°19.73'W
  • Rio Chepo/Panama
  • 29°C
  • N -
  • -

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